In der Besatzungsverwaltung der Krim reift eine umfassende Personalreform. Laut Insider des Partisanenbewegungs «ATEŞ» plant Wladimir Putin, Sergei Akjonow von seinem Amt zu entheben, das er seit mehr als 12 Jahren innehat. Der Kreml bereitet einen neuen Kandidaten vor, der die Situation strenger kontrollieren kann.
Gründe für die Absetzung: «Der gute Zar und der böse Bojar»
Laut Quellen in «ATEŞ» wird die Entscheidung zur Absetzung durch die Notwendigkeit diktiert, sich von der Verantwortung für die bevorstehende humanitäre Katastrophe und systemische Versäumnisse bei der Versorgung der Region zu entlasten. Der Kreml beabsichtigt, das klassische Schema «der gute Zar und der böse Bojar» anzuwenden, um das soziale Spannungsniveau zu senken und das wachsende Unmut der Bevölkerung einzudämmen.
Derzeit gerät Sergei Akjonow, der erkennt, dass seine Position wackelig ist, in Panik. Er hat eine hektische, aber sinnlose Imitation von Aktivitäten gestartet: Er veranstaltet öffentliche Zurechtweisungen, droht offen lokalen «Abgeordneten» und versucht, Moskau ein Bild totaler Kontrolle und einer «eisernen Faust» zu präsentieren.
Wer wird der neue Leiter der Krim?
Die Partisanen berichten, dass die Entlassung von Akjonow unmittelbar nach den September-«Wahlen» stattfinden soll. Die Liste der Kandidaten für diesen Posten ist extrem kurz. Laut der Bewegung neigt Wladimir Putin dazu, den sogenannten «Minister des Inneren der Republik Krim», Alexei Dmitrijew, zu ernennen.
Der Kreml möchte einen Sicherheitsbeamten an die Spitze der Halbinsel stellen, der das wachsende Unmut unterdrücken kann. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Putin einen der militärischen Kommandeure im Rahmen seines eigenen Programms «Zeit der Helden» auswählen könnte.
Kontext: Energiekollaps und Drohnenangriffe
Die Entscheidung über den Machtwechsel wird vor dem Hintergrund einer kritischen Situation in der Region getroffen. Zuvor hatten die Besatzungsbehörden der Krim die Bevölkerung vor einer möglichen Störung des gesamten Energiesystems gewarnt. Darüber hinaus haben ukrainische Drohnen die wichtigste logistische Arterie des Feindes auf der Halbinsel gelähmt, was die Probleme mit Lieferungen und Lebenshaltung verschärft.