In der Computerindustrie steht ein Großereignis bevor. Laut neuesten Informationen plant Apple, seine gesamte Mac-Linie grundlegend zu überarbeiten. Das Unternehmen beabsichtigt nicht nur die Vorstellung neuer Prozessor-Generationen, sondern auch den Wechsel seiner PCs auf OLED-Displays sowie eine Neugestaltung bestimmter Modelle, um sie effizienter für die Arbeit mit künstlicher Intelligenz zu machen.
Die Informationen wurden vom technischen Analysten Mark Gurman in einem Bericht für Bloomberg bestätigt, auf den sich RBC-Ukraine bezieht. Die globale Transformation des Apple-Ökosystems wird sowohl Flaggschiff-Geräte als auch Budget-Segmente betreffen.
MacBook Ultra: Das Zeitalter der OLED-Displays
Die bedeutendste Neuerung wird die Einführung der ersten Apple-Laptops mit OLED-Touch-Displays sein. Die neue Premium-Serie, die unter den Codenamen K114 und K116 bekannt ist, wird unter dem Arbeitstitel MacBook Ultra erscheinen. Der Release dieser Geräte wird Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 erwartet.
Neben den Flaggschiffen werden auch andere beliebte Serien betroffen sein:
- MacBook Pro: Das Basis-Modell mit 14 Zoll wird diesen Herbst bereits mit dem M6-Prozessor aktualisiert. Eine vollständig neu gestaltete Version auf Basis der neuen M7-Chip-Generation wird 2027 erscheinen.
- MacBook Air: Die 13- und 15-Zoll-Modelle werden 2027 auf Basis der M6-Chips aktualisiert. Der Wechsel dieser Serie auf OLED-Displays ist voraussichtlich für 2028 geplant.
- MacBook Neo: Die nächste Version des erschwinglichen Laptops ist in Vorbereitung. Sie wird den A19 Pro-Chip erhalten (der im iPhone 17 Pro debütiert), mehr Arbeitsspeicher und neue Gehäusefarben.
Updates für iMac, Mac mini und Mac Studio
Der Aktualisierungsplan erstreckt sich auch auf Desktop-Computer. Im Herbst wird die Veröffentlichung neuer iMac-All-in-One-Computer auf Basis der M5-Chips erwartet. Langfristig plant Apple, auch diese Geräteart mit OLED-Panels auszustatten.
Auch die kompakten Modelle werden ein Upgrade erhalten: Neue Konfigurationen des Mac mini mit M5 Pro- und M6-Prozessoren werden getestet. Was das Mac Studio betrifft, so wird es mit M5 Max- und M5 Ultra-Chips vorgestellt.
Lieferprobleme und Preiserhöhungen
Trotz ehrgeiziger Pläne steht das Unternehmen vor ernsthaften Herausforderungen in der Lieferkette. Aufgrund der hohen Nachfrage seitens der KI-Entwickler und des globalen Mangels an Speicherchips (DRAM) verzögern sich die Lieferzeiten aktueller Modelle um mehrere Monate. Die genauen Release-Daten neuer Generationen hängen direkt von der Stabilisierung der Komponentenzufuhr ab.
Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits spürbar. Im Juni hat Apple die Preise für Mac-Computer erhöht. Angesichts der steigenden Kosten für Arbeitsspeicher und der Einführung offizieller Leasingprogramme für Hardware prognostizieren Analysten einen möglichen Anstieg der Kosten für neue Modelle des Cupertino-Herstellers.