Der italienische Fußballverband (FIGC) hat offiziell die Rückkehr von Roberto Mancini auf den Posten des Nationaltrainers bekannt gegeben. Der 62-jährige Spezialist, der die Mannschaft bereits einmal an die Spitze des europäischen Fußballs führte, übernimmt nun zum zweiten Mal die Verantwortung für das Schicksal der „Squadra Azzurra'.
Zweite Chance für eine Legende
Es ist nicht Mancinis erste Arbeit mit der Hauptmannschaft des Landes. Von 2018 bis 2023 trainierte er die Nationalelf und erzielte einen historischen Erfolg – den Sieg bei der Euro 2020. Nach dem Misserfolg in der Qualifikation für die WM 2022 verließ er jedoch seinen Posten. Nun, einige Jahre später, ist sein Name wieder mit dem italienischen Fußball verbunden.
Mancini löste Gennaro Gattuso ab, der die Mannschaft ebenfalls nicht in die Endrunde der Weltmeisterschaft 2026 führen konnte. Die Italiener verloren im Qualifikations-Play-off gegen Bosnien und Herzegowina im Elfmeterschießen – ein Ergebnis, das den Anlass für den Wechsel der Führung bildete.
Von „Fiorentina' nach Katar
Mancinis Trainerkarriere begann im Jahr 2000, als er Assistent des Haupttrainers von „Lazio' wurde. Bereits ein Jahr später übernahm er „Fiorentina' und kehrte 2002 als Cheftrainer in den römischen Klub zurück. Bei „Lazio' arbeitete er bis 2004.
Anschließend folgte eine vierjährige Ära beim AC Mailand, wo Mancini drei italienische Meistertitel und zwei Pokalsiege errang. 2008 verließ er „Inter' und wechselte zum englischen „Manchester City', wo er ebenfalls bedeutende Erfolge feierte.
In den letzten Jahren arbeitete Mancini im Nahen Osten und trainierte den katarischen Verein „Al-Sadd'. Seine Erfahrung in verschiedenen Ligen und Ländern macht ihn zum idealen Kandidaten für die Wiederbelebung des italienischen Fußballs.
Neues Kapitel für die italienische Nationalmannschaft
Die Rückkehr von Mancini ist nicht nur ein Trainerwechsel, sondern ein Versuch, die italienische Nationalmannschaft wieder auf den Siegesweg zu bringen. Nach der missglückten Qualifikation für die WM 2026 brauchte die Mannschaft einen Anführer mit Erfahrung und Autorität. Mancini ist genau dieser Mann.
Seine Aufgabe besteht nicht nur darin, die Nationalelf für die kommenden Turniere vorzubereiten, sondern auch das Vertrauen der Fans wiederherzustellen, die nach dem Misserfolg in der Qualifikation für die WM 2022 und 2026 enttäuscht waren.
Aktuell hat auch die französische Nationalmannschaft einen neuen Cheftrainer erhalten – einen legendären Ex-Fußballer und bereits erfolgreichen Trainer. Doch derzeit liegt der Fokus auf Italien und ihrem neuen Mentor.