Der Roshen-Konzern hat sich offiziell zu den Folgen des feindlichen Angriffs geäußert, der den Produktionskomplex des Unternehmens in Winnyzja traf. Der Vorfall ereignete sich am 12. Oktober 2026 inmitten groß angelegter Angriffe auf ukrainische Städte. Nach Angaben der Unternehmensleitung traf der Angriff eine zivile Infrastruktureinrichtung, doch dank der rechtzeitigen Auslösung von Alarmsystemen und einer schnellen Evakuierung konnten Menschenleben gerettet und Opfer vermieden werden.
Widerlegung von Fakes über militärische Produktion
Unmittelbar nach dem Raketenangriff begannen der russische Informationsraum und soziale Medien aktiv Gerüchte zu verbreiten, wonach die Anlagen der Süßwarenfabrik angeblich zur Herstellung unbemannter Luftfahrzeuge oder anderer militärischer Güter genutzt worden seien. Die Unternehmensleitung wies diese Anschuldigungen kategorisch zurück und bezeichnete sie als zynische Fälschung und den Versuch, ein Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung zu rechtfertigen. Das Werk in Winnyzja ist ausschließlich auf die Herstellung von Süßwaren spezialisiert.
Beseitigung der Folgen und Untersuchung
An der Einschlagstelle brach ein Feuer aus, das von eingetroffenen Einheiten des Staatlichen Notdienstes umgehend gelöscht wurde. Die Leiterin der militärischen Regionalverwaltung Winnyzja bestätigte den Angriff auf das zivile Objekt. Roshen betonte die Notwendigkeit einer gründlichen internationalen und nationalen Untersuchung dieses Terroranschlags sowie einer angemessenen rechtlichen Bewertung der Handlungen des Aggressors, die eine direkte Bedrohung für das Leben der ukrainischen Zivilbevölkerung darstellen.