Das Schicksal des ersten europäischen Duells des saporischschen „Polissja' wurde in Košice entschieden. Das Spiel gegen den dänischen „Kopenhagen' entwickelte sich zu einem echten Schusswechsel und endete mit einem torreichen Unentschieden mit 3:3. Der ukrainische Trainer Ruslan Rotan gab ein Nachspiel-Interview, in dem er das Spiel seiner Mannschaft und die Atmosphäre um den Klub kommentierte.
Charakter und Potenzial
Trotzdem die Saporischschaner zu Beginn der zweiten Hälfte ein schnelles Tor kassierten und mit 2:3 zurücklagen, gelang es der Mannschaft, in den Schlussminuten das Unentschieden zu retten. Der Cheftrainer zeigte sich mit dieser Tatsache zufrieden und sah darin den Beweis für den Charakter der Mannschaft.
„Ich bin mit den Jungs in zwei Dingen zufrieden. Wir kassierten ein schnelles, unnötiges Tor, aber obwohl wir mit 2:3 zurücklagen, trafen wir in den Schlussminuten. Diese Tatsache bringt Positivität mit sich, denn es zeigt Charakter und enormes Potenzial', so Rotan.
Emotionen des Trainers und Unterstützung von Stars
Ein besonderer Moment der Pressekonferenz war die Diskussion um die gelbe Karte, die der Trainer erhielt. Rotan erklärte mit Humor, dass er, während er versuchte, den Spielern emotional Tipps zu geben, einfach aus der technischen Zone gelaufen sei und scherzte, er habe „einen Tackle spielen wollen'.
Nach dem Spiel betraten der Klubpräsident Hennadij Butkevytsch und der bekannte Boxer Alexander Usyk die Umkleidekabine. Ihr Besuch diente der Unterstützung der Fußballer vor dem Rückspiel. Laut Trainer sahen die Gäste in der Mannschaft ein großes Potenzial, das durch Siege entfaltet werden muss. Die Hauptbotschaft von ihnen war eindeutig: „Wir müssen Männer werden', da Europapokal-Spiele keine Fehler verzeihen.
Freundliche Atmosphäre und Pläne für das Rückspiel
Separat bedankte sich Ruslan Rotan bei den Fans von „Kopenhagen' für das Banner, das auf den Tribünen gehisst wurde, und hob die freundliche Unterstützung seitens des dänischen Volkes hervor. Das Schicksal des Duells wird im Rückspiel entschieden, das am 30. Juli in Kopenhagen stattfinden wird.