Am Morgen des 3. Oktober 2026 verübten russische Besatzungstruppen einen weiteren Angriff auf die kritische Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt und trafen die Nordbrücke (Pivnichnyi-Brücke) in Kiew. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer massiven Bedrohung durch Angriffs-Drohnen im Luftraum der Region.
Chronologie des morgendlichen Angriffs
Gegen 06:38 Uhr Kiewer Zeit wurde in der Hauptstadt aufgrund der drohenden Gefahr von Kamikaze-Drohnen offiziell Luftalarm ausgelöst. Nur wenige Minuten später hörten die Bewohner Explosionsgeräusche, die durch die Arbeit der Luftabwehr und Einschläge verursacht wurden. Etwa um 06:56 Uhr wurde bekannt, dass ein Kampfmittel direkt in die Konstruktionselemente der Nordbrücke eingeschlagen war.
Notfallmaßnahmen und Folgen
Rettungsdienste, Einheiten des Staatlichen Katastrophendienstes (DSNS), Mediziner und Fachleute der Stadtverwaltung machten sich umgehend auf den Weg zum Ort des Geschehens. Derzeit werden Informationen über das Ausmaß der Zerstörungen und mögliche Verletzte präzisiert, während zuständige Behörden eine operative Inspektion des Objekts durchführen.
Systematische Angriffe auf Kiewer Brücken
Es ist anzumerken, dass dieser Vorfall einen gefährlichen Trend der letzten Tage fortsetzt, in denen die russische Armee gezielt strategische Verkehrsachsen der ukrainischen Hauptstadt ins Visier nimmt. So wurde am 1. Oktober die Südbrücke getroffen, wobei die Fahrbahn und die U-Bahn-Infrastruktur beschädigt wurden, woraufhin am 2. Oktober Folgeangriffe stattfanden.