Am Montagabend, dem 26. Oktober, verübten die russischen Besatzer einen Raketenangriff auf Kiew. Infolge des Angriffs erlitt der Campus der Staatlichen Universität für Handel und Wirtschaft (SUTE) schwersten Schaden. Unter Beschuss gerieten Lehrgebäude, Labore und ein Wohnheim, in dem über 200 Menschen untergebracht waren. Zwei Studenten — ein junger Mann und eine junge Frau — wurden verletzt. Beide Opfer wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Universität wird in naher Zukunft auf ein Online-Studienformat umstellen, berichtet RBK-Ukraina.

Ausmaß der Zerstörungen auf dem Universitätsgelände

Berichten zufolge wurden durch den feindlichen Angriff mehrere Lehrgebäude, Laborräume und das Studentenwohnheim beschädigt. RBK-Ukraina veröffentlichte Aufnahmen, die das äußere Erscheinungsbild des SUTE-Campus nach dem Einschlag zeigen. Die Zerstörungen erstrecken sich über einen großen Teil der Infrastruktur der Bildungseinrichtung, was einen normalen regulären Betrieb unmöglich macht. Universitätsrektor Anatolij Masaraki, der sich nach dem Beschuss äußerte, erklärte: „Wir werden es wiederaufbauen. Sie sehen, dass die Arbeiten bereits begonnen haben.“ Damit bestätigte die Hochschulleitung die Beschädigungen und kündigte den Beginn von Wiederherstellungsmaßnahmen an.

Zustand der verletzten Studenten

Infolge des Raketenangriffs wurden zwei Studenten verletzt. Beide Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht. Informationen über die Schwere ihres Zustands werden in den bereitgestellten Materialien nicht offengelegt. Die Universität wird in nächster Zeit im Fernunterricht arbeiten, um die Sicherheit von Studenten und Lehrkräften während der Durchführung von Reparaturarbeiten auf dem Campusgelände zu gewährleisten.

Nächtlicher Angriff mit Ballistikraketen und Folgen für Kiews Infrastruktur

In der Nacht zum 27. Oktober setzten die russischen Besatzer ihren Angriff auf Kiew fort und setzten dabei ballistische Raketen ein. Es wurde ein Einschlag in der Nähe einer der U-Bahn-Stationen der Hauptstadt verzeichnet. Darüber hinaus geriet ein zu einem Einsatz fahrendes Rettungsteam unter Beschuss, was angesichts der anhaltenden Angriffe zusätzliche Risiken für das Notrufsystem darstellt.

Beschädigung der Südbrücke und Änderungen im U-Bahn-Betrieb

Infolge des nächtlichen Angriffs wurden die Südbrücke und die darauf befindliche U-Bahn-Infrastruktur beschädigt. Wegen der erlittenen Schäden wurde der Verkehr über die Brücke in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt. Der Betrieb der U-Bahn der Hauptstadt wurde aufgrund des Ausfalls eines Teils der Infrastruktur angepasst. Diese Einschränkungen betreffen tausende Fahrgäste, für die die Südbrücke eine wichtige Verkehrsader darstellt, die verschiedene Teile der Stadt verbindet.

Kontext: Serie von Angriffen auf zivile Infrastruktur

Der Angriff auf den SUTE-Campus und der nächtliche Ballistikraketenangriff sind Teil einer anhaltenden Serie russischer Angriffe auf Kiews zivile Infrastruktur. Die Beschädigung von Bildungseinrichtungen, Verkehrsadern und U-Bahn-Objekten zeigt, dass sich die russischen Streitkräfte keineswegs ausschließlich auf militärische Ziele beschränken. Der Übergang der Universität zum Fernunterricht und die vorübergehende Sperrung einer der Hauptbrücken der Hauptstadt verdeutlichen die unmittelbaren Auswirkungen der Raketenangriffe auf das tägliche Leben der Stadtbewohner.