Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiha hat eine scharfe Erklärung abgegeben und die Russische Föderation beschuldigt, zu einer neuen Etappe des runden Terrors gegen die Zivilbevölkerung der Ukraine übergegangen zu sein. Seinen Angaben zufolge haben russische Truppen nach gezielten Angriffen auf Lebensmittellager, Handelsketten, Apotheken und kritische Datenbanken mit systematischen Beschießungen der Brückeninfrastruktur begonnen.

Systematische Angriffe auf die Übergänge der Hauptstadt

Besondere Besorgnis erregt die Situation in Kiew, wo die Besatzer in den letzten Tagen mehrere massive Angriffe auf die wichtigsten Verkehrsaders der Stadt verübt haben. Insbesondere wurden sechs Angriffe auf zwei Kiewer Brücken verzeichnet. Der Aggressor führt Angriffe genau in dem Moment aus, in dem sich ziviler Verkehr und U-Bahn-Züge bewegen, was eine direkte Bedrohung für das Leben von Hunderten von Zivilisten darstellt. Am Morgen des 3. Oktober wurden infolge eines Angriffs auf die Nordbrücke zwei Menschen verletzt, und am Tag darauf, dem 4. Oktober 2026, wiederholte der Feind den Beschuss desselben Übergangs und verletzte erneut zwei Zivilisten.

Gefahr des logistischen Kollaps und Reaktionen von Experten

Westliche Publikationen, darunter die renommierte New York Times, warnen, dass solche systematischen Angriffe auf die Übergänge über den Dnipro zu einer großen logistischen Krise führen könnten. Die Trennung des linken und rechten Ufers der Hauptstadt wird die wirtschaftliche Aktivität, die Evakuierungsmöglichkeiten und die humanitäre Versorgung lähmen und einen sogenannten logistischen Albtraum für die Metropole schaffen. Die Infrastruktur der Stadt funktioniert am Limit ihrer Möglichkeiten und erfordert die sofortige Stärkung der Luftabwehrsysteme.

Aufforderungen an die internationale Gemeinschaft und Sanktionsdruck

Als Reaktion auf die Eskalation der Gewalt fordert die ukrainische Diplomatie eine sofortige und harte Reaktion von den internationalen Partnern. Kiew besteht auf der Notwendigkeit einer Stärkung der Luftabwehr, der Verhängung harter Sanktionen gegen den russischen militärisch-industriellen Komplex und der Erstellung von schwarzen Listen von Personen, die an Kriegsverbrechen beteiligt sind. Der Außenminister betonte, dass die Welt kein Recht habe, der Zerstörung ziviler Infrastruktur einfach zuzusehen, sondern Moskau zwingen müsse, den Terror zu stoppen und zu echten diplomatischen Bemühungen zurückzukehren.

Widersprüchliche Daten

Trotz offizieller Erklärungen der ukrainischen Seite über systematische Angriffe speziell auf Brücken als neue Terrortaktik behaupten russische Stellen traditionell, ausschließlich militärische Einrichtungen und Rüstungsbetriebe anzugreifen. Gleichzeitig stellen unabhängige internationale Beobachter und lokale Journalisten den rein zivilen Charakter der beschädigten Objekte fest, einschließlich von U-Bahn-Passagierzügen und Fahrspuren für den öffentlichen Nahverkehr.