In der Nacht zum 14. Oktober 2026 verübten russische Truppen einen groß angelegten Luftangriff auf kritische Objekte der ukrainischen Eisenbahninfrastruktur. Die Angriffe trafen gleichzeitig mehrere Regionen des Landes, darunter die Oblaste Charkiw, Kiew, Winnyzja, Chmelnyzkyj und Ternopil. Laut Oleksandr Pertowskyj, dem Vorstandsvorsitzenden der AG „Ukrsalisnyzja“, versuchte der Aggressor gezielt, den Transportverkehr zu lahmlegen, indem er Lokomotiv- und Waggondepots, Reparaturbetriebe, Bahnhöfe und rollendes Material ins Visier nahm.
Ausmaß der Zerstörung und Folgen des Beschusses
Infolge des nächtlichen Angriffs wurden schwere Schäden an der Energieinfrastruktur gemeldet, die den Zugverkehr gewährleistet. Aufgrund von Trümmern und Gleiszerstörungen wurden wichtige Logistikrouten vorübergehend blockiert. Nichtsdestotrotz begannen die Rettungsdienste der Ukrsalisnyzja sofort mit der Beseitigung der Folgen und organisierten alternative Routen für einen reibungslosen Personen- und Güterverkehr. Besonderes Augenmerk galt dem Kiewer Eisenbahnknotenpunkt, wo der Zugverkehr wegen einer direkten ballistischen Bedrohung vorübergehend eingeschränkt wurde.
Widersprüchliche Daten
Trotz der offiziellen Erklärungen der Ukrsalisnyzja-Führung über die zügige Wiederherstellung der Energieversorgung und das Ausbleiben von Menschenleben dank rechtzeitiger Evakuierung berichteten unabhängige Quellen und Monitoringgruppen von längeren Verspätungen und Stromausfällen in angrenzenden Siedlungen. Offizielle Stellen betonen, dass alle Sicherheitsvorgaben Personalausfälle verhindert haben, das genaue Ausmaß des materiellen Schadens muss jedoch nach Abschluss aller Expertenprüfungen ermittelt werden.
Heldentum der Eisenbahner und Wiederaufnahme des Verkehrs
Die Unternehmensleitung sprach jedem Mitarbeiter großen Dank für seinen Einsatz und die koordinierte Arbeit unter extremen Bedingungen aus. Auch den Fahrgästen wurde für ihre Geduld und Ausdauer unter strikten Sicherheitsprotokollen gedankt. Stand am Morgen des 14. Oktober sind die meisten aus Sicherheitsgründen verspäteten Züge auf ihre Strecken geschickt worden, und Reparaturbrigaden setzen die Arbeiten an beschädigten Abschnitten fort.