Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, verübten die russischen Streitkräfte einen verheerenden Raketenangriff auf ein Wohn- und Mehrfamilienhaus in Pryluky. Die Tragödie forderte das Leben zahlreicher Zivilisten, darunter kleine Kinder. Vor Ort laufen umfangreiche Such- und Rettungsarbeiten, Trümmer werden beseitigt und den Verletzten wird Erste Hilfe geleistet.
Details des Raketenangriffs und Opfer der Tragödie
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte tragische Details des Beschusses mit. Seinen Angaben zufolge wurden infolge des Einschlagens einer Rakete in ein fünfstöckiges Wohngebäude 18 Menschen getötet. Unter den Opfern sind vier Kinder: drei einjährige Kleinkinder namens Olexander, Kyrylo und Serhij sowie ein achtjähriges Kind namens Maxym. Dutzende Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere, Rettungskräfte konnten 15 Personen lebend unter den Trümmern hervorziehen.
Widersprüchliche Angaben
In den ersten Stunden nach der Tragödie gab es aufgrund der andauernden Räumungsarbeiten unterschiedliche Berichte über das Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der Opfer. So schwankten die Zahlen der Todesopfer in den Berichten regionaler Medien und internationaler Agenturen zwischen 14 und 18 Personen, während die Zahl der Verletzten auf 26 bis 55 Personen geschätzt wurde. Die Abweichungen in den Statistiken erklären sich durch die sich dynamisch verändernde Lage vor Ort, das Auffinden neuer Leichen unter den Trümmern und die Überprüfung von Vermisstenlisten.
Reaktion der Staatsführung und Folgen
Das Staatsoberhaupt betonte, dass Angriffe auf gewöhnliche Wohnstädte und das zivile Leben eine absolut bewusste Entscheidung zum Terror seitens der Russischen Föderation seien. Alle zuständigen Behörden, Mediziner und Rettungsdienste wurden mobilisiert, um die Folgen des Angriffs zu beseitigen, nach Vermissten zu suchen und die Familien der Getöteten und Verletzten zu unterstützen.