Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat eine großangelegte Operation durchgeführt, die darauf abzielte, kritische Objekte der Russischen Föderation zu treffen. In den letzten Wochen hat die Geheimdienstbehörde ihre Fähigkeit demonstriert, tief im Hinterland des Gegners zu operieren und Objekte der militärischen und energetischen Infrastruktur zu treffen.
Ziele und Ergebnisse der 40-tägigen Operation
Vom 27. Juli bis zum 2. August setzte die SBU eine Serie von Schlägen um, die ein breites Spektrum an Zielen abdeckten. Die Operation dauerte 40 Tage und zielte darauf ab, das militärische Potenzial Russlands zu schwächen. Laut den Daten wurden folgende Ziele getroffen:
- Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes (MIK);
- Die Infrastruktur für Kraftstoffe und Energie;
- Mittel der Luftabwehr (LW);
- Militärische Flugplätze;
- Logistikobjekte und Lager mit Munition.
Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit der ukrainischen Geheimdienste, Objekte in beträchtlicher Entfernung zu treffen. Zuvor berichtete RBK-Ukraine über einen Vorfall, bei dem in einer einzigen Nacht drei Ölraffinerien in Russland angegriffen wurden, die fast 1600 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt lagen.
Personelle Umstrukturierungen und Gegenabwehr
Parallel zu den aktiven Kampfhandlungen im Hinterland des Gegners finden innerhalb der SBU wichtige organisatorische Veränderungen statt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führte umfassende personelle Umstrukturierungen in der Führung der Geheimdienstbehörde durch. Diese Schritte sollen die Effizienz der Behörde unter den Bedingungen des andauernden Krieges stärken.
Darüber hinaus führt die SBU weiterhin aktive Arbeit zur Unterbindung von Sabotageaktivitäten auf dem Territorium der Ukraine durch. Kürzlich wurde bekannt, dass Agenten des russischen Geheimdienstes festgenommen wurden, die einen doppelten Terroranschlag in Odessa planten und ausführten. Dieses Ereignis unterstreicht, dass die Bedrohung durch feindliche Geheimdienste nicht nur an der Front, sondern auch im Hinterland besteht.