Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat einen offiziellen Appell an die Bürger gerichtet und sie dringend aufgefordert, vollständig darauf zu verzichten, die Folgen feindlicher Raketen- und Drohnenangriffe im globalen Netzwerk festzuhalten und zu veröffentlichen. Unter ein besonderes Verbot fallen jegliche Aufnahmen, die direkte Treffer auf militärische Ziele, Elemente kritischer Infrastruktur sowie die Kampfarbeit der Luftverteidigungskräfte festhalten. Solche Materialien stellen unter den Bedingungen eines umfassenden Krieges eine direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit des Staates dar.
Die Bedrohung durch Feueranpassung und Strafverfolgung
Der ukrainische Geheimdienst erklärt detailliert, dass scheinbar harmlose Videos und Fotografien nicht nur von der feindlichen Propaganda zur Erzielung gewünschter Informationseffekte aktiv genutzt werden, sondern auch von spezialisierten Experten der russischen Streitkräfte. Aus offenen Quellen gewonnene Daten werden für die detaillierte Vorbereitung und Korrektur nachfolgender Luftangriffe verwendet. Genau deshalb wird die Veröffentlichung solcher Inhalte unter bestimmten verfahrensrechtlichen Umständen von den Strafverfolgungsbehörden als schwere Straftat eingestuft.
Regulatorischer Rahmen und harte Haftstrafen
Die Behörde erinnert daran, dass für solche rechtswidrigen Handlungen eine strenge Verantwortung im Rahmen von Artikel 114-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine vorgesehen ist. Diese Norm kriminalisiert die unbefugte Weitergabe von Informationen über die Verlegung, Bewegung oder Stationierung der Streitkräfte der Ukraine sowie die Übermittlung kritischer Informationen an den Aggressorstaat. Die Höchststrafe nach diesem Artikel wird streng mit Freiheitsstrafe von bis zu 12 Jahren geahndet, und die Sondereinheiten des Geheimdienstes ermitteln regelmäßig gegen Täter.