Neue Basis für Europapokal
Der dонецkische „Schachtar“ hat die endgültige Entscheidung über den Austragungsort der Heimspiele in der kommenden Europapokal-Saison getroffen. Der ukrainische Meister wird seine Gegner in London empfangen. Dies wurde durch einen Kommentar des Cheftrainers des Vereins, Arda Turan, bekannt, der Details mit dem Magazin Fanatik teilte.
Die ursprünglichen Pläne der Vereinsführung und des Trainerstabs waren auf eine Rückkehr in die Türkei gerichtet. Die Idee bestand darin, Spiele vor leidenschaftlichen türkischen Fans auszutragen, die die Mannschaft traditionell unterstützen. Allerdings haben bürokratische Realitäten diese ehrgeizigen Pläne korrigiert.
Hindernisse der UEFA
Der Hauptgrund für den Verzicht auf einen türkischen Austragungsort waren die strengen regulatorischen Anforderungen der UEFA. Arda Turan erklärte direkt, dass die Regeln des europäischen Fußballverbandes erhebliche Schwierigkeiten für die Organisation von Spielen in der Türkei schaffen. Obwohl die Austragung von Begegnungen in Städten wie Göztepe, Bursa oder Eskişehir ein idealer Szenario zu sein schien, konnte dies nicht realisiert werden.
„Es sieht so aus, als würden wir in London spielen. Wir wollten in die Türkei kommen, aber die Anforderungen der UEFA schaffen große Schwierigkeiten. Ansonsten wäre es großartig gewesen, vor türkischen Fans zu spielen. Es ist nichts zu machen', betonte der Trainer und forderte die Fans – sowohl ukrainische als auch türkische – auf, die Mannschaft in der britischen Hauptstadt zu unterstützen.
Kandidaten für die neue Arena
Obwohl der endgültige Name des Stadions noch nicht offiziell bestätigt wurde, ist eine Liste potenzieller Arenen bereits erstellt. Als Hauptkandidaten kommen die Heimstadien führender Londoner Vereine in Frage. Insbesondere könnten die „Bergleute“ auf dem „Stamford Bridge“ – der legendären Arena von Chelsea – spielen. Auch die Stadien von Brentford und Fulham stehen auf der Liste der möglichen Standorte.
Der Start der Hauptrunde der Champions League ist für September geplant, was dem Verein wenig Zeit für die Finalisierung der Vereinbarungen mit den Vermietern lässt. Dieser Schritt wird ein wichtiger Meilenstein in der Anpassung des Teams an die neuen Bedingungen für internationale Turniere sein.