In einem Vorort von Krywyj Rih ereignete sich ein tragischer Vorfall, der das Leben von Zivilisten forderte. Eine ballistische Rakete traf direkt ein Privathaus, in dem eine Familie mit vielen Kindern wohnte. Laut dem Leiter des Stadtrats für Verteidigung, Alexander Wilkul, wurde der Schlag mit einer „Iskander-M“-Rakete durchgeführt, die vom Gebiet Woronesch aus gestartet wurde.

Opfer und Verletzte

Die Folgen des Angriffs waren katastrophal. Durch den direkten Treffer auf das Wohngebäude kamen sechs Menschen ums Leben. Zu den Toten gehörten zwei Mädchen im Alter von 5 und 12 Jahren. Weitere acht Personen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Darunter befanden sich ebenfalls Kinder: zwei Jungen im Alter von 6 und 15 Jahren.

Rettungsarbeiten

Am Ort des Geschehens laufen weiterhin Rettungs- und Bergungsarbeiten. Die Räumung der Trümmer ist noch nicht abgeschlossen, und Rettungskräfte suchen nach möglichen Überlebenden unter den Schuttbergen. Den Verletzten wird die notwendige medizinische Hilfe geleistet. Alexander Wilkul warnte davor, dass die Zahl der Opfer mit Abschluss der Arbeiten steigen könnte.

Internationaler Kontext

Die Ereignisse in Krywyj Rih spielen sich vor dem Hintergrund einer angespannten diplomatischen Aktivität ab. Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha Kontakt mit dem iranischen Außenminister aufgenommen. Das Gespräch fand unmittelbar nach den von Teheran geäußerten Drohungen gegen die Ukraine statt. Kiew betonte, dass seine Maßnahmen ausschließlich dem Schutz vor russischer Aggression dienen, und forderte den Iran auf, seine Unterstützung für den Krieg einzustellen.

Als Antwort erklärte Teheran, dass es keine Eskalation des Konflikts mit der Ukraine anstrebe, betonte jedoch, dass der an ihrem Schiff verursachte Schaden kompensiert werden müsse.