Am Tag des 1. Augusts griffen russische Truppen Odessa mit Kampfdrohnen an. Nach vorläufigen Angaben traf eine der Drohnen ein mehrstöckiges Wohnhaus im Stadtzentrum. Informationen über Verletzte und das Ausmaß der Zerstörungen werden noch überprüft.

Situation vor Ort

Über den Angriff berichtete der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, Oleh Kyper, in seinem Telegram-Kanal. Vor Ort sind bereits alle Notdienste im Einsatz. Zwar liegen noch keine genauen Daten zu Opfern und Schäden vor, doch der Treffer im Wohngebiet ist bestätigt.

Kontext des Massenangriffs

Der Vorfall in Odessa ereignete sich vor dem Hintergrund eines großangelegten nächtlichen Angriffs Russlands auf das Territorium der Ukraine. In der Nacht zum 1. August feuerte der Gegner 35 Raketen und 185 Kampfdrohnen auf das Land ab. Die Luftabwehr konnte lediglich eine der 27 abgefeuerten ballistischen Raketen abschießen.

Hauptziel war die Oblast Kiew, doch auch Dnipropetrowsk, Sumy, Charkiw und Poltawa wurden beschossen. In der Hauptstadt wurden laut Behörden Zerstörungen und Brände in fünf Stadtteilen registriert: Solomianskyj, Darnyzkyj, Schewtschenkyj, Dniprowskyj und Petscherskyj.

Folgen des Angriffs auf Kiew

Die Ergebnisse des Massenangriffs auf Kiew waren tragisch: Bei den Treffern starben neun Menschen, weitere 30 wurden verletzt. Unter den Verletzten befinden sich vier Kinder. Die Lage in anderen Regionen bleibt angespannt, die Luftabwehrkräfte setzen sich weiterhin gegen Versuche des Gegners zur Durchbrechung der Verteidigung ein.