In Kiew wurden umfangreiche Rettungsarbeiten abgeschlossen, die den gesamten Samstag, den 1. August, in Anspruch nahmen. Die Stadt wurde von einem massiven Angriff erschüttert, der in der Nacht auf den 1. August stattfand: Russische Truppen griffen zweimal mit ballistischen Raketen an. Nach den neuesten Angaben ist die Zahl der Opfer der Tragödie auf neun Tote gestiegen.

Die Lage bleibt kritisch: Den Rettern gelang es, 105 Personen aus den Trümmern zu bergen, doch 33 Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Zu den Verletzten gehören vier Kinder.

Umfang der Zerstörung und die Arbeit der Retter

Die Treffer trafen fünf Stadtbezirke der Hauptstadt: Solomenskyj, Darnyzkyj, Schewtschenkyj, Dniprowskyj und Petscherskyj. In einigen Wohnhäusern waren Menschen unter Trümmern eingeschlossen, was ein sofortiges Eingreifen der Notdienste erforderte.

Zur Beseitigung der Folgen wurden 206 Rettungskräfte und 42 Fahrzeuge eingesetzt. Die Einsatzkräfte arbeiteten ununterbrochen, räumten Trümmer, löschten Brände und leisteten Hilfe bei den Verletzten. Auf Videoaufnahmen von Polizeifunkgeräten sind Momente des Einschlags von Raketen in der Nähe von Wohnhäusern festgehalten, die die zerstörerische Kraft des Angriffs demonstrieren.

Opfer unter den Sicherheitskräften

Zu den Getöteten gehörte der 22-jährige Streifenpolizist Jegor Terechin. Er kam nach dem zweiten Angriff, den die russische Seite verübte, ums Leben. Sein Tod wurde zu einer weiteren tragischen Seite in der Geschichte des Schutzes Kiews.

Die Stadt erholt sich weiterhin von dem Angriff, doch die Folgen des Beschusses werden noch lange spürbar sein. Die Rettungskräfte haben die Hauptarbeiten abgeschlossen, jedoch geht der Prozess der Wiederherstellung der Infrastruktur und der Hilfe für die Betroffenen weiter.