Sunderland-Mittelfeldspieler und der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, Granit Xhaka, hat die endgültige Entscheidung der Staatsanwaltschaft im hochkarätigen Fall um die Fälschung eines offiziellen medizinischen Dokuments erhalten. Dem berühmten Fußballer, dem im schlimmsten Fall sogar eine Haftstrafe drohte, gelang es dank eines milden Urteils der Schweizer Strafverfolgungsbehörden, einer strengen Strafe zu entgehen.

Details zum Gerichtsurteil

Dem gefällten Urteil zufolge wurde dem Spieler eine bedingte Geldstrafe in Höhe von 150.000 Schweizer Franken auferlegt. Diese Strafe sieht 50 Tagessätze zu je 3.000 Franken mit einer Bewährungsfrist von zwei Jahren vor. Dies bedeutet, dass die große Summe nicht bezahlt werden muss, sofern der Sportler während des festgelegten Zeitraums keine neuen Straftaten begeht. Darüber hinaus hat Xhaka sämtliche damit verbundenen Verfahrenskosten bereits vollständig selbst beglichen.

Schuldgeständnis und Reaktion des Fußballers

Die offiziellen Details seiner Bestrafung gab der Mittelfeldspieler auf seiner persönlichen Instagram-Seite bekannt. Der erfahrene Akteur erklärte offen, dass er die Entscheidung der Justiz voll und ganz akzeptiere und die volle Verantwortung für sein früheres Handeln übernehme. Xhaka sprach zudem Fans und Angehörigen seinen aufrichtigen Dank für zahlreiche Unterstützungsbotschaften aus, die ihm geholfen hatten, den schweren psychologischen Druck während der letzten Wochen der Ermittlungen zu bewältigen.

Hintergrund des Skandals und Folgen für die Karriere

Zur Erinnerung: Die Wurzeln dieses Skandals reichen ins Jahr 2022 zurück, als die Affäre um ein gefälschtes COVID-19-Impfzertifikat ans Licht kam. Erst im September dieses Jahres räumte der Fußballer öffentlich ein, das gefälschte Dokument tatsächlich genutzt zu haben, und begründete dies mit anfänglicher Angst, großer Ungewissheit und tiefem Misstrauen gegenüber medizinischen Produkten zu jener Zeit. Die Ermittlungen haben seine sportliche Karriere bereits spürbar beeinflusst: Um rechtliche Fragen zu klären, musste er vorübergehend das Lager der Schweizer Nationalmannschaft verlassen und wichtige Spiele der Nations League verpassen.