Während eines Treffens im Weißen Haus am 28. Juli äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gegenüber Donald Trump eine grundlegend wichtige Bitte, die bisher im Schatten geblieben war. Es ging um die Erlaubnis für die Streitkräfte der Ukraine (AFU), das Satellitenkommunikationssystem Starlink auf russischem Territorium zu nutzen.
Ziel der Anfrage: Zerstörung von Startrampen
Der ukrainische Staatschef erklärte dem ehemaligen US-Präsidenten, dass die Ausweitung der Satellitenabdeckung für die Erfüllung konkreter militärischer Aufgaben notwendig sei. Das Hauptziel ist die Zerstörung der Startrampen für ballistische Raketen des Gegners. Selenskyj betonte, dass die russische Armee diese mobilen Ziele regelmäßig für Beschuss und Terror gegen die Zivilbevölkerung der Ukraine einsetzt.
Gegenwärtig ist die Nutzung von Starlink-Terminals durch ukrainische Truppen auf das Territorium der Ukraine selbst beschränkt, einschließlich der Krim und anderer besetzter Gebiete. Der Milliardär Elon Musk, Inhaber von SpaceX, hatte zuvor eine Einschränkung eingeführt, die den Betrieb der Satelliten über dem Territorium des Angreiferlandes verbietet.
Die Rolle Trumps in den Verhandlungen mit Musk
Wolodymyr Selenskyj ist der Ansicht, dass Donald Trump über genügend Einfluss verfügt, um diese Frage schnell mit Elon Musk zu klären. Während des Gesprächs initiierte der ukrainische Präsident auch ein persönliches Treffen mit dem Milliardär, das jedoch von Musk abgelehnt wurde.
Trump lehnte die Bitte Selenskyjs nicht ab und versprach, die Möglichkeit eines Eingreifens zu prüfen. Dies eröffnet die Möglichkeit, dass der Chef des Weißen Hauses tatsächlich versuchen wird, sich mit dem Inhaber von SpaceX über die Aufhebung der Einschränkungen für die Ukraine zu einigen, was ein bedeutender Faktor im aktuellen Konflikt wäre.