Die ukrainische Seite hat über die Durchführung von zwei Raketenangriffen berichtet, bei denen nach Angaben Kiews zwei russische Su-34-Kampfjets zerstört und ein Starter des Iskander-Komplexes getroffen wurden. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, wie RBK-Ukraina unter Berufung auf einen Lagebericht berichtet.

Erklärung des Präsidenten

«Soeben gab es einen Lagebericht. Wir haben zwei Raketenangriffe durchgeführt, zwei russische Su-34 wurden zerstört, und auch ein Iskander-Starter wurde getroffen. Ich danke euch, Jungs, für das Ergebnis», zitiert RBK-Ukraina das Staatsoberhaupt. Damit bestätigt Kiew offiziell den Einsatz von Raketenwaffen gegen Bodenziele und meldet die Zerstörung sowohl der gegnerischen Luftfahrt als auch von Raketenwaffensystemen.

Details zum Flugplatzangriff

Zuvor teilte die ukrainische Marine mit, dass zwei Su-34-Kampfjets durch das Küstenraketensystem «Neptun» auf dem Flugplatz «Marinowka» in der russischen Oblast Wolgograd getroffen wurden. Diesen Informationen zufolge wurde der Angriff auf die am Boden stehenden Flugzeuge gezielt mit dem Neptun-System geführt, was mit dem vom Präsidenten genannten Gesamtergebnis von zwei zerstörten Su-34 übereinstimmt.

Was über den Iskander-Treffer bekannt ist

Neben der Luftfahrt meldete Selenskyj den Treffer auf einen Iskander-Starter. In den bereitgestellten Materialien werden keine weiteren technischen Details dieses Angriffs genannt — weder der genaue Ort noch der Typ des eingesetzten Waffenmittels oder eine Einschätzung des Beschädigungsgrades des Starters. Die einzige Informationsquelle über den Iskander-Treffer ist die Erklärung des Präsidenten, die über RBK-Ukraina verbreitet wurde.

Kontext und Bedeutung

Die Gesamtheit der Aussagen — über zwei Raketenangriffe, die Zerstörung von zwei Su-34 auf dem Flugplatz Marinowka und den Treffer auf den Iskander-Starter — weist auf den Versuch Kiews hin, im Zuge einer einzigen Operation sowohl die gegnerische Luftfahrt als auch Raketensysteme zu treffen. Alle angeführten Daten stützen sich dabei auf offizielle Erklärungen der ukrainischen Seite; in den vorliegenden Materialien fehlen unabhängige Bestätigungen sowie Kommentare oder Widerlegungen seitens Russlands.