Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte während eines Briefings nach dem Besuch amerikanischer Amtsträger, dass die Gespräche mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner inhaltreich und ergebnisreich verlaufen seien. Nach seinen Angaben haben die Seiten die zentralen Fragen der Tagesordnung ausführlich erörtert, und der Besuch der amerikanischen Vertreter habe einen praktischen Wert gehabt. „Sie verstehen, dass das alles nicht einfach so ist. Wir besprechen alles“, betonte der Staatschef und fügte hinzu, dass die US-Sondergesandten „nicht umsonst gekommen“ seien, was seiner Einschätzung nach die hohe Produktivität der Konsultationen bestätige.
Gespräch im Vier-Augen-Format
Separat führte Selenskyj ein Gespräch im Vier-Augen-Format mit den amerikanischen Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Nach Abschluss der Konsultationen in Kiew einigten sich die Ukraine, die USA und europäische Länder, den Dialog mit dem Ziel eines gerechten Friedens fortzusetzen. Das Format der nächsten Runde der Konsultationen werde, wie in der Mitteilung angegeben, noch von den Seiten abgestimmt.
Position Washingtons: Diplomatie und unvermeidliche Zugeständnisse
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff erklärte seinerseits das Bestreben Washingtons nach einer diplomatischen Lösung des Konflikts. Er betonte, dass für die Erreichung eines Friedensabkommens Zugeständnisse auf beiden Seiten unvermeidlich seien. Witkoff äußerte zudem die Hoffnung auf eine baldige Durchführung von Dreiergesprächen, was auf das Bestreben der USA hinweist, die erreichten Vereinbarungen in einem breiteren Format mit Beteiligung einer dritten Seite zu festigen.
Format der nächsten Runde und weitere Dynamik
Das zentrale Ergebnis des Besuchs war die Einigung auf den Kurs der Dialogfortsetzung: Die Seiten haben das endgültige Format des nächsten Treffens nicht festgelegt, aber ihre Bereitschaft zu weiteren Konsultationen bestätigt. Die Gesamtheit der Erklärungen aus Kiew und Washington zeigt, dass die Verhandlungsschiene aktiv bleibt und der Schwerpunkt auf der Suche nach einvernehmlichen Kompromissen liegt, ohne die, nach Einschätzung der amerikanischen Seite, eine Friedensregelung unmöglich ist.
Bedeutung der Kontakte für die Verhandlungsschiene
Die Kontakte auf Ebene der Sondergesandten werden als Instrument zur Aufrechterhaltung des diplomatischen Kanals und zur Vorbereitung der Positionen auf höherer Ebene betrachtet. Die von Selenskyj betonte „Produktivität“ des Treffens und die Erklärung Witkoffs über die Unvermeidbarkeit von Zugeständnissen formen den gemeinsamen Kontext: Beide Seiten erkennen die Notwendigkeit, sich dem Abkommen zu nähern, wobei die konkreten Parameter und Fristen der nächsten Runde Gegenstand der Abstimmung bleiben.