Der ehemalige Nationaltrainer der Ukraine, Serhij Rebrov, hätte auf die Trainerbank des kiewer 'Dynamo' zurückkehren können, lehnte jedoch das Angebot des Klubpräsidenten Ihor Surkis ab. Dies wurde in einer neuen Ausgabe des YouTube-Projekts 'TaToTake' bekannt, in dem der Journalist Michail Spiwakowski Details der Verhandlungen zwischen dem Spezialisten und der Führung des blau-weißen Klubs enthüllte.

Absage lukrativer Angebote

Das Gespräch zwischen Rebrov und Surkis fand unmittelbar nach dem Ausscheiden des Spezialisten aus dem Amt des Nationaltrainers statt. Obwohl der Trainer finanzielle Angebote aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien hatte, entschied er sich für eine Pause in seiner Karriere. Laut Spiwakowski waren familiäre Umstände der Grund – bei Rebrov wurde ein Sohn geboren, und er wollte seine Zeit der Familie widmen und nicht dem Trainerberuf.

Druck auf die Führung des 'Dynamo'

Spiwakowski widerlegte auch die Gerüchte über ein dringendes Treffen von Ihor Surkis mit dem aktuellen Trainer des 'Dynamo', Oleksandr Kostjuk, nach dem Ausscheiden der Mannschaft aus der Qualifikation für die Europa League. Der Journalist betonte jedoch, dass die Führung der Kiewer unter erheblichem Druck steht, da der 100. Jahrestag des Klubs bevorsteht. Unter diesen Umständen kann Surkis keinen Misserfolg der Mannschaft in europäischen Wettbewerben und der Meisterschaft zulassen.

„Wenn der 'Dynamo' nicht in die Gruppenphase der Conference League kommt, wird der Trainer gewechselt', erklärte Spiwakowski.

Kommende Spiele des 'Dynamo'

In der dritten Qualifikationsrunde der Conference League treffen die Kiewer auf den aserbaidschanischen Klub 'Karabach'. Die Spiele finden am 6. und 13. August statt. Bei Erfolg werden die Dynamo-Spieler um das Recht kämpfen, in die Gruppenphase einzuziehen, gegen den Sieger des Duells 'Twente' – DAC 1904.

So hängt das Schicksal des Trainers des 'Dynamo' direkt von den Ergebnissen der bevorstehenden Spiele ab. Serhij Rebrov konzentriert sich derzeit auf seine Familie und eine kreative Pause und lehnt neue Herausforderungen in seiner Trainerkarriere ab.