Mit Beginn der Sommersaison verzeichnet die westliche Grenze der Ukraine den traditionellen Anstieg des Passagieraufkommens. Laut Prognosen der Staatlichen Grenzschutzdienststelle der Ukraine (GSDU) könnte die Belastung der Grenzübergangsstellen in diesem Jahr im Vergleich zu früheren Perioden um 20 % steigen. Im Juni erreichte die tägliche Anzahl der Grenzübertritte 115.000 Personen, was erheblichen Druck auf die Infrastruktur ausübte.
Wo bilden sich Staus?
Die kritischste Situation herrscht beim Einreiseverkehr in die Ukraine aus Polen. Das Westliche Regionalamt der GSDU meldet erhebliche Verzögerungen an den Grenzübergängen „Krakowez“ und „Schehyni“. Genau hier bilden sich die längsten Warteschlangen, die den Verkehr für Fahrzeuge und Fußgänger behindern.
Gleichzeitig ist die Situation bei der Ausreise aus der Ukraine deutlich entspannter. Am Grenzübergang „Uhrinow“ wurden etwa 20 Fahrzeuge registriert, in „Hruschew“ und „Nyschanowitschi“ jeweils 10 Fahrzeuge. An den anderen Übergängen gibt es keine Ansammlungen von Personenkraftwagen.
Alternative Routen
Für alle, die die Grenze in naher Zukunft überqueren möchten, gibt es weniger ausgelastete Richtungen. Eine Reihe von Grenzübergängen bleibt für die Einreise frei, wo die Wartezeit minimal oder gar nicht vorhanden ist:
- „Uhrinow“
- „Rawa-Ruska“
- „Hruschew“
- „Smolnica“
- „Nyschanowitschi“
Empfehlungen der Grenzschutzbeamten
Die Spezialisten der GSDU raten Fahrern und Touristen, ihre Reise unter Berücksichtigung der aktuellen Auslastung zu planen. Um mehrstündiges Warten zu vermeiden, wird Folgendes empfohlen:
- Weniger beliebte Grenzübergangsstellen wählen.
- Die Grenze in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden überqueren, wenn die Verkehrsdichte nachlässt.
Aktuelle Informationen zur Situation an der Grenze können in Echtzeit auf der offiziellen Facebook-Seite des Westlichen Regionalamts der GSDU und des 7. Grenzregiments der Karpaten verfolgt werden. Dies hilft Reisenden, ihre Route rechtzeitig anzupassen und Zeit zu sparen.