In der Ukraine ist eine Zunahme der Gewitteraktivität zu erwarten, die einen erheblichen Teil des Staatsgebietes betreffen wird. Laut der Vorhersage des ukrainischen Hydrometeorologischen Zentrums wird das Unwetter in den nächsten 24 Stunden die meisten zentralen und südlichen Gebiete sowie die Gebiete Sumy und Charkiw erfassen.

Gefährliche Wetterphänomene

Meteorologen prognostizieren mäßige Regenfälle und Gewitter in den genannten Regionen. Tagsüber könnte sich die Situation verschärfen: Lokal sind erhebliche Niederschläge zu erwarten, die von Hagel begleitet sein werden. Besondere Besorgnis erregen die vorhergesagten Windböen, deren Geschwindigkeit in einigen Gebieten 15–20 m/s erreichen wird.

Auf dem restlichen Staatsgebiet sind keine Niederschläge zu erwarten. Der Wind wird vorwiegend aus Norden wehen, in den westlichen und nördlichen Gebieten hingegen aus Westen, mit Geschwindigkeiten von 5–10 m/s. Das Temperaturniveau im Westen des Landes wird im Bereich von 20–25 °C bleiben.

Auswirkungen auf die Infrastruktur

Der Ukrgidrometzentral hat eine Warnung vor gefährlichen meteorologischen Phänomenen herausgegeben, die am 21. Juli erwartet werden. Experten stellen fest, dass die aktuellen Wetterbedingungen die Arbeit verschiedener Sektoren erheblich erschweren könnten:

  • Energieunternehmen könnten mit Überlastungen und Risiken von Störungen an den Leitungen konfrontiert sein.
  • Bauarbeiten, insbesondere Hochbauarbeiten, werden aufgrund des starken Windes erschwert.
  • Kommunale Dienste werden gezwungen sein, im verstärkten Modus zu arbeiten, um die Folgen zu beseitigen.
  • Der Verkehr könnte aufgrund der verschlechterten Sichtverhältnisse und des Straßenzustands beeinträchtigt werden.

Wetter in Kiew

In der ukrainischen Hauptstadt und dem Gebiet Kiew wird die Situation ruhiger sein. Es wird wechselnde Bewölkung ohne Niederschläge vorhergesagt. Der Wind weht westlich, mäßig, mit 5–10 m/s.

Dies ist nicht die erste Warnung vor Unwetter im aktuellen Monat. Zuvor wurden in der Ukraine die Folgen starker Gewitter registriert, die am 19. Juli auftraten und ebenfalls Sturmböen und Starkregen verursachten.