Angesichts der Eskalation der Kampfhandlungen und der veränderten Taktik des Gegners überdenken die ukrainischen Behörden ihre Ansätze zum Schutz der zivilen Infrastruktur. Insbesondere in den Grenzregionen wird die Möglichkeit erwogen, Tankstellen (Tankstellen) den Status von Objekten der kritischen Infrastruktur zu verleihen. Diese Entscheidung soll ein Schlüsselfaktor für die Stärkung ihres Schutzes und die Gewährleistung eines unterbrechungsfreien Betriebs sein.
Status als kritische Infrastruktur
Dies teilte Viktor Mykyta, stellvertretender Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, mit. Die Initiative entstand vor dem Hintergrund gezielter Angriffe Russlands auf Objekte, die das Leben der Gemeinden sichern. Laut dem Beamten wurde die Frage während einer vor Ort abgehaltenen operativen Besprechung in der Oblast Sumy detailliert erörtert.
Die Zusammenkunft fand unter Beteiligung der Regionalleitung, Vertreter der lokalen Selbstverwaltung, des Militärbefehls und der Verteidigungskräfte statt. Viktor Mykyta betonte, dass die Einstufung von Tankstellen als Objekte der kritischen Infrastruktur es ermöglichen werde, zusätzliche Ressourcen für deren Schutz bereitzustellen.
„Dies wird es ermöglichen, zusätzliche Ressourcen für deren Schutz bereitzustellen und einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten“, betonte der stellvertretende Leiter des Präsidentenbüros.
Ziele der Angriffe des Gegners
Laut Angaben der Behörden greift Russland in letzter Zeit zunehmend Tankstellen in den Grenzregionen an. Ziel dieser Aktionen ist es, die Logistik zu stören und die Versorgung kritisch wichtiger Dienste mit Kraftstoff zu unterbrechen. Ziel der Angriffe sind nicht nur Tankstellen, sondern auch große Lebensmittelgeschäfte, ziviler Verkehr auf den Straßen sowie Wohngebiete.
Trotz des verstärkten Drucks geben Regierungsvertreter an, dass es im Land derzeit keinen Mangel an Kraftstoff gibt. Die Notwendigkeit eines verstärkten Schutzes bleibt jedoch akut.
Verstärkung des Drohnenschutzes
Infolge der veränderten Sicherheitslage verstärken die Behörden auch den Schutz gegen Drohnen in den Regionen. In der Oblast Sumy wurden bereits durch die regionale Militärverwaltung und die Gemeinden mehr als 400 Kilometer Straßen mit speziellen Netzen gesichert. Weitere mehrere hundert Kilometer befinden sich in der Einrichtung.
Im Rahmen der Besprechung wurden die regionalen Militärverwaltungen angewiesen, gemeinsam mit den Gemeinden die finanzielle und materielle Ausstattung der Luftabwehreinheiten zu erhöhen. Insbesondere geht es um die Ausrüstung von Besatzungen unbemannter Luftfahrtsysteme und mobiler Feuergruppen.
Situation in der Oblast Charkiw
In der Oblast Charkiw wird bereits an der Verstärkung des physischen Schutzes von Tankstellen gearbeitet. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Charkiw, Oleh Syniehubov, wies die Behauptung zurück, dass auf der Strecke Charkiw – Poltawa angeblich keine einzige funktionierende Tankstelle mehr vorhanden sei. Er betonte, dass es in der Region keinen Mangel an Kraftstoff gibt.
Zudem bereitet Viktor Mykyta gemeinsam mit dem Militär ein separates Paket von Maßnahmen zur zusätzlichen Verteidigung des ukrainischen Himmels vor. Diese Maßnahmen sollen die Risiken für zivile Objekte minimieren und die Funktionsfähigkeit der kritisch wichtigen Infrastruktur erhalten.