Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Kongressabgeordnete der Republikaner öffentlich aufgefordert, den bestehenden Gesetzentwurf zu Sanktionen gegen Russland zu erweitern. In einer Erklärung, die er im sozialen Netzwerk Truth Social veröffentlichte, besteht der Politiker darauf, dass der Iran in das Paket an Beschränkungen aufgenommen werden muss.
Die Initiative von Lindsey Graham
Trump betonte, dass die Idee, den Sanktionsdruck auf Teheran zu erhöhen, ursprünglich dem republikanischen Senator Lindsey Graham gehörte. Nach Ansicht des ehemaligen Präsidenten ist die Zusammenführung von Anti-Russland- und Anti-Iran-Beschränkungen ein entscheidender Schritt, der deutlich früher umgesetzt werden sollte.
„Die Republikaner müssen den Iran in den Gesetzentwurf zu Sanktionen gegen Russland aufnehmen. Genau das wollte Lindsey tun, und es hätte geschehen müssen', schrieb Trump in seinem Account.
Details des Gesetzentwurfs und wirtschaftlicher Druck
Laut Informationen verpflichtet der aktualisierte Gesetzentwurf zu weitreichenden Beschränkungen gegen die RF den US-Präsidenten, strenge Zölle gegen die größten Importeure von russischem Gas und Öl zu verhängen. Das Dokument, das Lindsey Graham als sein Lebenswerk betrachtete, soll einen entscheidenden Einfluss auf die Position der Ukraine während der bevorstehenden Verhandlungen mit dem Kreml haben.
In den USA liegt bereits eine aktualisierte Version des Gesetzentwurfs vor. Neue Details des Dokuments belegen eine erhebliche Verschärfung des wirtschaftlichen Drucks auf Moskau und seine wichtigsten Handelspartner. Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass der Gesetzentwurf von Graham, der den Namen „Höllische Sanktionen' erhielt, als Kompromisslösung betrachtet wird, die eine konkrete Liste von Personen und Strukturen festlegt, die getroffen werden sollen.
Politische Dynamik nach dem Tod des Senators
Die Arbeit an weitreichenden Beschränkungen erhielt im Kongress nach dem Tod des Senators Lindsey Graham neuen Schwung. Der Fernsehsender CNN berichtete, dass Trump bereit sei, die Initiative seines Kollegen zu unterstützen, und das Weiße Haus bestätigte offiziell die Absicht, dem Dokument Vorschub zu leisten. Nun liegt der Fokus darauf, wie genau der Vorschlag zur Aufnahme des Irans in die Sanktionsliste umgesetzt wird und welche Folgen dies für den globalen Energiemarkt haben wird.