Am Freitag, dem 14. August 2026, erlebte die politische Landkarte der Welt einen unerwarteten und radikalen Wandel, ausgelöst durch eine Aussage des US-Präsidenten Donald Trump. Während einer Rede auf Long Island vor einem Publikum, das Fragen der inneren Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung diskutierte, machte Trump eine sensationelle Aussage: „In sehr kurzer Zeit werde ich den Hormus-Sund zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären.' Diese Aussage, die vor dem Hintergrund eines andauernden halbjährigen Konflikts mit dem Iran erfolgte, lökte Schockwellen in diplomatischen Kreisen und unter Experten für internationales Recht aus.
Juristischer Unsinn und geopolitische Realität
Aus der Perspektive des Völkerrechts wirkt die Aussage des US-Präsidenten wie ein juristischer Absurdität. Der Hormus-Sund, eine strategisch lebenswichtige Wasserstraße, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet, unterliegt der Souveränität zweier Staaten: Iran (an der Nordküste) und Oman (an der Südküste). Die Vereinigten Staaten haben keine historische oder rechtliche Jurisdiktion über diese Region. Trump lieferte keine Erklärungen zu den Mechanismen der Umsetzung dieses Plans und ließ die Welt raten, wie Washington genau beabsichtigt, internationale Gewässer zu annektieren.
Wirtschaftlicher Kontext: Blockade und Ölkrise
Trumps Aussage entstand nicht aus dem Nichts, sondern war der Höhepunkt einer Eskalation des Konflikts, der vor etwa einem halben Jahr begann. Durch den Hormus-Sund fließen etwa 20 % des weltweiten Öl- und Gasvolumens, was ihn zum „Engpass' der Weltwirtschaft macht. Seit Beginn des Krieges der USA mit dem Iran und der anschließenden Schließung des Sundes durch die iranische Seite sind die Energiepreise weltweit in die Höhe geschnellt. Als Reaktion darauf verhängte Trump zweimal eine Seeblockade und bestand auf einer faktischen US-Dominanz über den Transit, trotz fehlender rechtlicher Grundlage.
Widersprüchliche Daten
Es gibt eine fundamentale Diskrepanz in der Bewertung der Situation zwischen Washington und Teheran. Einerseits behauptet die von Trump geführte US-Regierung, dass die USA den Sund vollständig kontrollieren und ihn zu ihrem Territorium machen wollen. Andererseits lehnt die iranische Führung diese Ansprüche kategorisch ab. Am Mittwoch veröffentlichte das iranische Amt für den Persischen Golf und den Hormus-Sund eine Erklärung in dem sozialen Netzwerk X, in der betont wurde: Unabhängig davon, wem der Sund laut politischen Aussagen „gehört', bleibt die Realität gleich – der Sund ist blockiert und wird nicht geöffnet, bis der Iran die Erfüllung seiner Bedingungen sieht. Der Iran besteht auf seiner alleinigen Verwaltung der Wasserstraße.
Eskalation der Gewalt und neue Angriffe
Angesichts der Rhetorik über „territoriale Expansion' verschärft sich die Lage auf dem Wasser. Reuters berichtet, dass die Bewegung von Tankern im Sund praktisch zum Erliegen gekommen ist. Dies geschah nachdem der Iran zwei weitere Schiffe beschossen hatte. Bereits am Donnerstag hatte das Außenministerium der VAE den Iran des Angriffs auf zwei Schiffe der staatlichen Ölgesellschaft ADNOC bezichtigt. Als Reaktion darauf kündigten die USA beispiellose Maßnahmen wirtschaftlichen Drucks gegen das Regime in Teheran an, um den Willen des Gegners zu brechen, doch die physische Kontrolle über den Sund bleibt fraglich.