In der Verwaltung von US-Präsident Donald Trump reift eine ernste Krise heran. Innerhalb des Ministeriums herrscht angespannte Stimmung aufgrund des schnellen Verbrauchs von Präzisionswaffen im Konflikt mit dem Iran. Quellen berichten, dass US-Nachrichtendienste und Militärfunktionäre warnen: Das aktuelle Tempo der Munitionsverwendung kann nicht lange aufrechterhalten werden.
Das Problem leerer Lager
Der Hauptgrund für die Besorgnis ist die Unfähigkeit des US-Rüstungssektors, die Arsenale des Central Command, das die Kampfhandlungen direkt kontrolliert, schnell wieder aufzufüllen. Die Lage ist kritisch: Die Bestände an Raketen für die Luftabwehrsysteme Patriot und THAAD, die aktiv zur Abwehr iranischer Angriffe im Persischen Golf eingesetzt werden, schwinden rapide.
Um das Problem zu lösen, ist das Pentagon gezwungen, Raketen aus anderen Regionen, insbesondere aus dem Indo-Pazifik, umzuschichten. Experten bemerken, dass diese Verlagerung von Ressourcen die Bereitschaft der USA, China rund um Taiwan einzudämmen, erheblich schwächt.
Einsparungen und Ersatz von Waffen
Das Militärbefehlszentrum muss die Taktik überarbeiten, um die Langstreckenwaffen zu schonen. Immer häufiger werden anstelle teurer Raketen günstigere Luftbomben mit JDAM-Steuerungssystemen und gelenkte Artilleriegeschosse GMLRS eingesetzt. Der Einsatz von Langstrecken-Kreuzfahrtraketen Tomahawk und JASSM wird sparsamer gehandhabt.
Statistiken offenbaren das Ausmaß des Problems. Laut dem Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS) haben die USA im Rahmen der aktiven Maßnahmen gegen den Iran bereits mehr als 1000 Tomahawk-Raketen und 1100 JASSM-Raketen verbraucht. Analysten warnen: Die Wiederherstellung dieser Bestände wird bis zu vier Jahre dauern, und die Produktion von Raketen für Luftabwehrsysteme könnte sich auf fünf Jahre erstrecken.
Offizielle Position versus Realität
Trotz der besorgniserregenden Signale aus dem Inneren bleibt das offizielle Gesicht des Pentagons ruhig. Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Behauptungen über eine innere Krise dementiert und erklärt, dass die Armee stärkere Arsenale aufbaut als je zuvor. Ein Sprecher des Ministeriums, Sean Parnell, betonte ebenfalls, dass die US-Truppen über alles Notwendige zur Wahrung der nationalen Interessen verfügen.
Trump bereitet einen Schlag vor
Angesichts der erschöpften Bestände und der angespannten Lage im Nahen Osten bereitet US-Präsident Donald Trump eine der wichtigsten Entscheidungen der letzten Zeit vor. Der Führer erwägt die Möglichkeit, eine großangelegte Militäroperation gegen den Iran wieder aufzunehmen.
Washington reagiert zudem hart auf die Aktionen der regionalen Verbündeten Teherans. Trump hat den Iran vor einer strengen Bestrafung wegen der anhaltenden Angriffe jemenitischer Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer gewarnt. Der amerikanische Führer betonte, dass die Kämpfer und ihre Sponsoren eine unvermeidliche militärische Antwort erwarten können.