Die Lage rund um den Iran hat sich nach den lautstarken Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump drastisch verschärft. Der Chef des Weißen Hauses kündigte Pläne des Pentagons an, ein Objekt im Pickaxe-Berg zu zerstören, in dem laut Geheimdienstinformationen angereichertes Uran gelagert sein könnte. Trump kündigte zudem eine Serie neuer Angriffe auf Teheran an und betonte, dass die iranische Armee der Operation nicht standhalten könne.

„Lassen Sie die Iraner wissen, dass wir kommen werden“

In einem Interview mit Journalisten erklärte der amerikanische Führer: „Wir werden den Pickaxe-Berg zerstören. Lassen Sie die Iraner wissen, dass wir kommen werden. Sie werden nichts tun können.“ Trump versprach auch, die Angriffe „bereits heute Abend“ und „bereits morgen“ durchzuführen, und fügte hinzu, dass der Iran „nichts als große Münder“ habe.

Dritte Nacht der Angriffe

Das US-Zentralbefehlshaberamt bestätigte, dass die US-Armee auf Anweisung des Oberbefehlshabers bereits die dritte Nacht hintereinander Angriffe auf den Iran durchgeführt hat. In der Mitteilung heißt es, diese Angriffe würden den iranischen Streitkräften erheblichen Schaden zufügen und ihre Fähigkeit, friedliche Zivilisten und den Handelsschiffsverkehr im Hormus-Straße anzugreifen, beeinträchtigen.

Verletzung des Waffenstillstandsabkommens

Trotz eines von beiden Seiten unterzeichneten Rahmenabkommens zur Einstellung der Feindseligkeiten für 60 Tage setzen sich die gegenseitigen Angriffe fort. Vor einigen Tagen gaben die USA Angriffe auf 90 militärische Ziele im Iran bekannt. Trump kündigte zudem die Wiederaufnahme der Seeblockade des Irans an. Die USA planen, die Kontrolle über den Hormus-Straße zu übernehmen und eine 20-prozentige Abgabe auf alle Schiffe zu erheben.

Vorbereitung auf einen langwierigen Konflikt

Laut Axios bereitet sich das Weiße Haus auf einen langwierigen Konflikt mit dem Iran vor. Die US-Regierung erwägt ein Szenario, bei dem der Austausch von Angriffen infolge der Situation im Hormus-Straße mehrere Tage oder sogar Wochen dauern könnte.