Die Zustimmungswerte für den US-Präsidenten Donald Trump sind auf ein neues historisches Tief gesunken. Laut der jüngsten landesweiten Umfrage billigen nur noch 33 % der registrierten Wähler seine Amtsführung. Dies ist das schlechteste Ergebnis seit Mai, als die entsprechende Kennzahl erstmals erfasst wurde. Berichten zufolge ist der Präsidenten-Rating innerhalb eines Monats um weitere drei Prozentpunkte gefallen, was auf eine Beschleunigung der negativen Dynamik hindeutet.

Rekordtief

Wie Medien unter Verweis auf die Umfragedaten berichten, hat der aktuelle Zustimmungsgrad einen Anti-Rekord über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg markiert. Ein ähnliches Bild zeichnete sich bereits im Juli 2026 ab, als Trumps Rating ungewöhnlich stark einbrach: Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, mit seiner Politik nicht einverstanden zu sein. Der sommerliche Rückgang ist somit zu einem anhaltenden Trend geworden, der bis September zum neuen historischen Tief führte.

Rückgang sogar unter Republikanern

Besonders aufschlussreich ist, dass die Unterstützung für Trump sogar unter den Wählern seiner eigenen Partei gesunken ist. Unter den Republikanern billigen nur noch 72 % der Befragten seine Arbeit – ebenfalls der niedrigste Wert in der Geschichte dieser Umfrage. Ein solches „Nachgeben“ innerhalb des eigenen Wählerkerns gilt traditionell als eines der alarmierendsten Signale für einen amtierenden Präsidenten, da gerade das Parteikern seine grundlegende Wählerbasis bildet.

Wirtschaft und Lebenshaltungskosten – die Hauptursache

Laut Medienberichten ist eine der Hauptursachen für den Rating-Rückgang die verschlechterte Bewertung der wirtschaftlichen Lage und der Lebenshaltungskosten durch die Wähler. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer bewertete die Zoll- und Handelspolitik des Präsidenten negativ und verknüpfte sie mit steigenden Preisen für Konsumgüter. Gerade die wirtschaftliche Unzufriedenheit, nicht die Außenpolitik, ist in diesem Fall der entscheidende Treiber des sinkenden Zustimmungsgrads.

Vor dem Hintergrund des Iran-Konflikts

Wichtig ist der Kontext: Die Umfrage wurde vor dem Hintergrund des Krieges im Iran durchgeführt, den Trumps Quellen zufolge bis heute nicht beenden konnte. In den letzten sechs Monaten hat dieser Konflikt zu steigenden Kreditkosten für die USA sowie zu höheren Preisen für Kraftstoffe und Konsumgüter beigetragen. Der geopolitische Krisenherd nährt somit indirekt die innere wirtschaftliche Unzufriedenheit und schließt den negativen Kreislauf für den Präsidenten-Rating.

Widersprüchliche Daten

In den Primärquellen findet sich eine geringfügige Unstimmigkeit bei der Zuschreibung der Umfrage: In einigen Formulierungen wird die Datenquelle als Focaldata bezeichnet, in anderen wird angegeben, dass die Kennzahl von der FT (Financial Times) verfolgt wird. In den Zahlen selbst gibt es keine wesentlichen Unterschiede: Alle vier geprüften Quellen bestätigen einstimmig das Rekordtief von 33 % Zustimmung und den Rückgang um drei Punkte innerhalb eines Monats. Der Unterschied in der Bezeichnung der Umfrageorganisation und des die Daten publizierenden Mediums erfordert jedoch bei der weiteren Verifikation eine Klärung.