Der ehemalige US-Präsident Donald Trump gab ein ausführliches Interview mit dem Fernsehsender Fox News, in dem er die Situation im Nahen Osten kommentierte. Laut ihm werden die Schifffahrtsstraßen, die infolge des Konflikts mit dem Iran geschlossen wurden, in Kürze wieder geöffnet werden. Trump schloss jedoch nicht aus, dass dies auf zwei Wegen geschehen könnte: entweder durch diplomatische Verhandlungen oder nach einem „sehr starken Schlag“.

„Der größte Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg“

Im Gespräch enthüllte Trump Details, die zuvor im Verborgenen blieben. Er erklärte, dass die US-Regierung eine groß angelegte Militäroperation gegen den Iran vorbereitet habe, die er als „stärksten Angriff“ der letzten Jahrzehnte bezeichnete. Laut dem Politiker lief die Vorbereitung auf Hochtouren, doch die Situation änderte sich, nachdem Teheran Kontakt mit Washington aufgenommen hatte.

„Wir bereiteten den stärksten Angriff vor – den größten seit dem Zweiten Weltkrieg. Und sie riefen mich an und sagten sehr höflich: ‚Bitte, können wir sprechen?‘. Und ich sagte: ‚Ja, wir können sprechen. Lassen Sie uns die Sache zu Ende führen‘‘', zitiert RBC-Ukraine Trump.

Drohung bei Verletzung der Verpflichtungen

Die Kernfrage für Trump war das iranische Atomprogramm. Er wiederholte erneut seine These, dass Teheran nicht über Atomwaffen verfügen dürfe, und betonte, dass dies offiziell festgehalten werden würde. Gleichzeitig warnte der amerikanische Führer vor den Konsequenzen im Falle eines Scheiterns der Vereinbarungen.

„Wenn sie ihre Verpflichtungen wieder verweigern, sind sie am Ende? Nun, wenn sie es wieder verweigern, wird ein sehr starker Schlag gegen sie geführt werden. Das wissen sie. Das verstehen sie. Ich habe keine Wahl. Sie dürfen keine Atomwaffen haben. Es ist sehr einfach', betonte Trump.

Demnach versteht der Iran laut dem Politiker den Preis für seine Handlungen, und die Frage der Schließung der Schifffahrtsstraßen wird in Kürze gelöst werden, unabhängig vom gewählten Szenario.