Während einer jüngsten Pressekonferenz gab der US-Präsident Donald Trump eine ausführliche Stellungnahme zur Frage der Übertragung von Technologien an die Ukraine für die Herstellung von Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme ab. Laut dem amerikanischen Staatschef hat Washington bisher keine Zustimmung zu einer solchen Lizenz erteilt, und diese Entscheidung könnte in Zukunft möglicherweise nicht revidiert werden.

Risiken der Technologieübertragung

Journalisten fragten Trump, welche konkreten Schritte seitens Kiew der Erteilung einer Lizenz vorausgehen müssten. In seiner Antwort betonte der US-Präsident, dass die Übertragung solcher Technologien mit erheblichen Risiken verbunden sei. Nach seiner Einschätzung bestehe eine reale Gefahr, dass die erhaltenen Raketen gegen die Vereinigten Staaten selbst eingesetzt werden könnten.

„Bisher haben wir dem nicht zugestimmt. Wir diskutieren dies. Aber es ist sehr schwierig, solche Technologien zu übergeben. Und ich glaube nicht, dass dies jemals geschehen wird, aber sie könnten sie gegen Sie richten. Das ist möglich“, erklärte Trump.

Schwierigkeiten bei der Nachbildung und Erschöpfung der Vorräte

Der amerikanische Staatschef betonte zudem, dass die USA bei der Weitergabe der Geheimnisse dieser Waffe äußerste Vorsicht walten lassen müssen. Er hob hervor, dass die Konstruktion der Raketen nicht einfach kopiert werden kann, was die Kontrolle über die Technologien noch wichtiger macht.

Gleichzeitig räumte Trump ein, dass die aktuelle Situation eine Beschleunigung der Produktion von Abfangraketen erfordert. Nach seinen Angaben hat Washington der Ukraine bereits fast den gesamten verfügbaren Vorrat dieser Raketen übergeben, und nun müssen die Produktionsraten für den eigenen Bedarf erhöht werden.