Am Dienstag, dem 25. August, wurde Tschernihiw einem massiven Drohnenangriff der russischen Streitkräfte ausgesetzt. Nach vorläufigen Angaben wurden mindestens zwei Menschen verletzt, und der Treffer auf ein Energieobjekt ließ über 30.000 Kunden im Rajon Tschernihiw und in der Stadt Slawutytsch ohne Strom. Dies teilten die Militärverwaltung von Tschernihiw (GWA) und „Tschernewoblenergo“ mit.

Massiver Drohnenangriff

Die Militärverwaltung von Tschernihiw berichtete, dass die Stadt von den russischen Streitkräften massiv angegriffen wurde. In lokalen Publikationen hielten Einwohner fest, dass innerhalb von nur zehn Minuten etwa zehn Explosionen in der Stadt zu hören waren, und über Tschernihiw kreisten nach ihren Angaben weiterhin mehrere Strahlendrohnen. Die offiziellen Behörden bestätigten den Angriff und begannen mit der Sammlung von Informationen über die Folgen.

Verletzte: Lage wird geklärt

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels meldete die GWA zwei Verletzte. Die Behörde betonte, dass die Folgen des feindlichen Angriffs noch geklärt werden, daher können die endgültigen Daten zur Zahl der Verletzten und der Zerstörungen noch ändern. Die Notdienste arbeiten weiterhin an den Einschlagsorten.

Treffer auf das Energiesystem: 30.000 Kunden ohne Strom

„Tschernewoblenergo“ teilte mit, dass infolge der Beschuss ein Energieobjekt beschädigt wurde. Über 30.000 Kunden im Rajon Tschernihiw und in der Stadt Slawutytsch blieben ohne Stromversorgung. Das Unternehmen erklärte, die Energiefachkräfte würden mit der Inspektion der Ausrüstung und den Wiederherstellungsarbeiten beginnen, sobald die Sicherheitslage dies zulässt.

Chronologie: Wiederholter Angriff nach der Tragödie vom 24. August

Der Angriff vom 25. August war ein wiederholter Schlag gegen die Stadt innerhalb von zwei Tagen. Am Vortag, dem 24. August, traf eine russische Drohne ein mehrstöckiges Wohnhaus im Zentrum von Tschernihiw. Der Leiter der Oblaststaatlichen Verwaltung (OGA) von Tschernihiw, Wjatscheslaw Tschaus, teilte mit, dass damals 20 Menschen verletzt wurden, darunter zwei Kinder. Eine Korrespondentin von RBC-Ukraine zeigte den Zustand des beschädigten Hauses, und der Chef des Hauptquartiers der Nationalpolizei in der Oblast Tschernihiw, Wladimir Timoschko, erzählte Details über jenen Angriff. Es handelt sich also um zwei separate Ereignisse mit unterschiedlichen Opferzahlen: 20 Menschen am 24. August und nach vorläufigen Angaben zwei Menschen am 25. August.

Was weiter

Angesichts des anhaltenden Angriffs und der in der Luft befindlichen Strahlendrohnen sind Wiederherstellungsarbeiten am beschädigten Energieobjekt derzeit nicht möglich. Priorität bleibt die Sicherstellung der Sicherheit von Personal und Einwohnern sowie die Klärung der vollständigen Liste der Zerstörungen. Die Einsatzdienste arbeiten weiterhin an den Einschlagsorten.