Der polnische Premierminister Donald Tusk hat erklärt, dass die vorläufigen trilateralen Verhandlungen zwischen der Ukraine, den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation für den 4. November angesetzt sind. Das Treffen soll in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, vor dem Hintergrund intensivierter diplomatischer Kontakte europäischer Spitzenpolitiker mit Moskau stattfinden.

Diplomatischer Kontext und Kontakte der Staats- und Regierungschefs

Dem polnischen Ministerpräsidenten zufolge fand das jüngste Telefongespräch des finnischen Präsidenten Alexander Stubb und des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre mit der russischen Führung nach vorherigen Konsultationen statt. Tusk selbst, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die amerikanische Seite waren in diesen Abstimmungsprozess eingebunden. Europäische Politiker hielten es für notwendig, Arbeitskontakte im Hinblick auf die vorbereiteten Waffenstillstandsgespräche herzustellen.

Standpunkte der Teilnehmer und Verantwortung

Donald Tusk bestätigte, dass er im Vorfeld über die geplanten Anrufe aus Helsinki und Oslo informiert worden war. Der norwegische Ministerpräsident versicherte der polnischen Seite, dass er und der finnische Staatschef bereit seien, die volle politische Verantwortung für diesen Dialog zu übernehmen und sich strikt an die abgestimmte Position der Koalition zu halten. Nach dem Gespräch teilte Alexander Stubb Warschau mit, dass beide Seiten ihre ursprünglichen Positionen beibehalten hätten.

Perspektiven und Aussichten

Die finnische Seite bezeichnete die Ergebnisse des geführten Gesprächs als Anlass zu verhaltenem Optimismus hinsichtlich der Chancen auf Fortschritte. Die Vorbereitungen für ein mögliches Treffen in Abu Dhabi laufen weiter, und diplomatische Stellen betrachten es als potenziellen Ort zur Suche nach Wegen zur Konfliktlösung. Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob vorläufige Vereinbarungen in die Praxis umgesetzt werden können.