In der Nacht auf Samstag, den 15. August 2026, fügten die Verteidigungskräfte der Ukraine strategischen Zielen im tiefen Hinterland Russlands einen vernichtenden Langstreichschlag zu. Das Hauptziel war das staatliche Raketentechnik- und Weltraumzentrum (RKTZ) „Progress“ in Samara, das sich 900 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt befindet. Die Generalstab der Streitkräfte der Ukraine und Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigten die Treffer offiziell und erklärten, dass der Plan der „Langstreich-Sanktionen“ umgesetzt wurde.

Schlag mit einer 1,1-Tonnen-Kampfkopf und Gefahr für „Aviakor“

Für den Angriff wurden die neuesten ukrainischen Marschflugkörper FP-5 „Flamingo“ des Unternehmens Fire Point eingesetzt. Mit einer Reichweite von über 3.000 km und der Fähigkeit, das Gelände in extrem niedrigen Höhen zu umfliegen, umgingen die Raketen die russische Luftabwehr problemlos. Gegen 03:40 Uhr morgens registrierten die Bewohner Samaras den Durchflug von Raketengranaten und zwei gewaltige Explosionen.

Laut OSINT-Analysten fiel das Epizentrum der Explosion und des darauffolgenden Großbrandes auf den westlichen Teil des Industriekomplexes. In diesem Bereich befinden sich die Hauptmontagehallen des RKTZ „Progress“, die direkt an das Flugzeugwerk „Aviakor“ grenzen (das sich mit Reparatur und Modernisierung von Militärflugzeugen befasst). Aufgrund der Brandfläche wurden nicht nur Produktionslinien, sondern auch einzigartiges Hochtechnologie-Equipment sowie Raketen in der Endmontagephase getroffen.

Schlag gegen das „russische Starlink“ und die Produktion von „Kalibr“

Die Zerstörung der Hallen von „Progress“ verursacht kritische Schäden sowohl für das Verteidigungsprogramm als auch für das Weltraumprogramm Russlands. Das Unternehmen ist Monopolist bei der Produktion von Trägerraketen der Familie „Sojus-2.1b“. Mit deren Hilfe bringt das russische Verteidigungsministerium militärische optische Aufklärungssatelliten in den Orbit. Darüber hinaus lähmt der Angriff die Aufstellung der russischen Satellitenkonstellation „Rasswet“ – eines ehrgeizigen Analogons zum Starlink-System.

Dichter Rauch nach Explosion nahe Tankstelle in Samara nach FP-5 Flamingo-Angriff auf russisches Raketenzentrum

Der ukrainische Präsident betonte ebenfalls, dass im Werk in Samara Elektronik produziert wurde, die für die Navigationssysteme der Marschflugkörper „Kalibr“ und Ch-101 von kritischer Bedeutung ist. Der Verlust dieses Produktionsknotens könnte das Tempo der russischen Rüstungsindustrie erheblich verlangsamen.

Komplexer Luftangriff: „Savasleika“ und Ust-Luga

Samara war nicht der einzige Brennpunkt dieser Nacht. Gleichzeitig griffen die Verteidigungskräfte den Militärflugplatz „Savasleika“ in der Region Nischni Nowgorod (700 km von der Ukraine entfernt) an, wo die Jagdflugzeuge MiG-31K stationiert sind – Träger der aerobalistischen Raketen „Kinzhal“. Auf dem Gelände der Luftwaffenbasis wurden Einschläge und starke Brände registriert.

Rauchsäule über Dächern in Samara nach dem FP-5 «Flamingo»-Raketenangriff auf das Raketenzentrum

Das dritte bestätigte Ziel war ein großes Ölterminal in Ust-Luga in der Region Leningrad. Das russische Verteidigungsministerium berichtete von der Zerstörung von 598 Drohnen in anderen Gebieten und schwieg vollständig über die katastrophalen Einschläge in Samara und Savasleika. Wie Wolodymyr Selenskyj zusammenfasste: „Unser Plan der Langstreich-Sanktionen gegen Russland wird umgesetzt, und es ist wichtig, dass ihr militärisches Potenzial sinkt“.