Die ukrainische Volleyball-Nationalmannschaft ist selbstbewusst in die Europameisterschaft 2026 gestartet und besiegte Israel im ersten Gruppenspiel mit 3:1. Die Schützlinge von Cheftrainer Raúl Losano begannen die Partie nicht ohne Schwierigkeiten, konnten den Verlauf aber drehen und zum Sieg führen – ein wichtiges psychologisches Signal vor dem restlichen Turnier. Eine detaillierte Spielanalyse und ein Video-Review finden Sie auf Sport RBC.UA.

Wie sich der erste Satz entwickelte

Der erste Satz war der dramatischste und unvorhersehbarste. Die Israelis begannen deutlich erfolgreicher und konnten sich zu einem bestimmten Zeitpunkt sogar mit fünf Punkten absetzen. Doch gegen Mitte des Satzes übernahmen die „Blau-Gelben“ die Initiative, glichen aus und sicherten sich schließlich den Satzgewinn – die Grundlage für die spätere Führung.

Satzanalyse: Kontrolle, Einbruch und finaler Schlussspurt

Der zweite Satz verlief deutlich komfortabler für die Ukrainer – das Team kontrollierte das Spiel sicher und wandelte diesen Vorteil in einen 25:19-Satzgewinn um. Der dritte Satz brachte wieder Schwankungen: Die Ukrainer ließen den Gegner erneut aufkommen, und Israel konnte einen Satz gewinnen und die Spannung im Match zurückbringen. Im vierten Satz ließen die „Blau-Gelben“ den Israelis jedoch keine Chance mehr – sie führten die Partie zum Sieg und stellten den Endstand von 3:1 her.

Ziel für die Gruppenphase

Die Gruppenphase der Europameisterschaft wird im Rundensystem gespielt, daher stehen der ukrainischen Nationalmannschaft noch vier Spiele bevor. Das minimale, aber entscheidende Ziel der „Blau-Gelben“ ist der Sprung in die Top 4 der Gruppe B, um das Play-off zu erreichen. Danach setzt sich der Wettbewerb im gewohnten K.-o.-System fort, in dem jeder Punkt und jeder Satz entscheidend sein wird.

Spielplan und kommende Gegner

Vor der ukrainischen Nationalmannschaft liegt ein dichter Spielplan: In der Gruppenphase müssen die „Blau-Gelben“ gegen Nordmazedonien, Bulgarien, Portugal und Polen antreten. Bereits morgen, am 11. September, um 16:00 Uhr, bestreiten sie ihr nächstes Spiel gegen die Mazedonier – ein weiterer Schritt im Kampf um einen Platz in der Top 4 der Gruppe und damit um das Play-off der EM 2026.