In der Nacht zum 13. August 2026 führten die Streitkräfte der Ukraine eine großangelegte Operation zur Zerstörung kritisch wichtiger militärischer Objekte der Russischen Föderation durch. Laut dem Generalstab der Streitkräfte der Ukraine, veröffentlicht in offiziellen Kanälen, wurden Schläge sowohl auf dem Territorium Russlands selbst als auch auf vorübergehend besetzten Gebieten geführt. Das Hauptziel der Operation war die russische Radarstation (Radar) 'Neb-U' in Sewastopol, deren Zerstörung einen erheblichen Schlag gegen das Luftabwehrsystem des Gegners darstellt.

Treffer auf das Radar 'Neb-U': Blindheit im Luftraum

Das zentrale Ereignis der Nachtoperation war der Treffer auf das Radar 'Neb-U' in Sewastopol. Diese Station ist ein weitreichendes dreidimensionales Radar im Meterbereich. Ihr Hauptzweck ist die Erkennung und Verfolgung von Luftzielen in großen Höhen und Entfernungen. Das System kann nicht nur Kampfflugzeuge, sondern auch Marschflugkörper und ballistische Raketen verfolgen.

Experten stellen fest, dass 'Neb-U' die Rolle der 'Augen' für das Luftabwehrsystem spielt und Zielzuweisungen für Flugabwehrraketensysteme bereitstellt. Die Zerstörung oder Außerbetriebnahme dieser Station verringert erheblich die Fähigkeit der russischen Streitkräfte, den Luftraum über der Krim und dem Schwarzen Meer zu kontrollieren. Dies schafft günstige Bedingungen für weitere Aktionen ukrainischer Drohnen und der Luftwaffe, indem der Gegner einer rechtzeitigen Warnung vor sich nähernden Bedrohungen beraubt wird.

Serie von Schlägen gegen Logistik und Führung

Neben dem Schlag gegen das Radar haben die ukrainischen Streitkräfte eine Reihe von Objekten getroffen, die das Überleben und die Kampfbereitschaft russischer Gruppen sicherstellen. In der Nähe der Stadt Mirnoje im besetzten Teil der Oblast Saporischschja wurde ein Kontrollpunkt für unbemannte Fluggeräte (UAVs) zerstört. Dies traf die Koordination der Aktionen russischer Drohnen und erschwerte ihren Einsatz im Kampfgebiet.

Zudem wurden kritisch wichtige Logistikzentren getroffen: ein Lager für Kraftstoffe und Schmierstoffe (KSM) in der Nähe der Stadt Dowhansk in der Oblast Luhansk und ein Munitionslager in der Nähe von Nowyj Haj in der Oblast Saporischschja. Die Zerstörung der KSM-Lager lähmt die Mobilität der russischen Technik, während der Verlust von Munition die Intensität der Artilleriebeschüsse direkt beeinflusst.

Schläge auf dem Territorium Russlands und Cherson

Die Operation beschränkte sich nicht nur auf besetzte Gebiete. Die Streitkräfte der Ukraine griffen einen Sammelpunkt russischer Streitkräfte in der Nähe des Ortes Butyrki in der Oblast Belgorod der Russischen Föderation an. Dies bestätigt die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, präzise Schläge gegen die Rückseite des Gegners in erheblicher Entfernung von der Frontlinie zu führen.

Auch ein Lager für materielle und technische Mittel in der Nähe der Stadt Kalantschak in der Oblast Cherson wurde getroffen. Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine erklärte, dass die Arbeit an Schlüsselobjekten des Gegners fortgesetzt wird, was auf einen systematischen Charakter der Kampagne zur Zerstörung der Infrastruktur der Invasion hinweist.

Kontext: Serie von Schlägen gegen die Krim

Die nächtlichen Ereignisse vom 13. August waren eine Fortsetzung der aktiven Phase der Gegenoffensive auf der Krim. Als Erinnerung an die Dynamik der Ereignisse dienen Daten zur vorherigen Nacht: Am 12. August führten ukrainische Streitkräfte eine Serie von Schlägen gegen militärische Objekte auf der Krim durch. Insbesondere wurde in der Nähe von Nowofedorowka der Kontrollturm des Flugplatzes 'Saki' getroffen, und in der Nähe der Stadt Tschernomorski wurde ein Relais für die Steuerung von Kampfdrohnen zerstört. Dies zeugt von einer gezielten Strategie zum Abbau der militärischen Infrastruktur der Halbinsel.