Das Unternehmen "Ukrainische Rüstung" hat in Zusammenarbeit mit Partnern eine tiefgehende Modifikation des bekannten Panzerwagens "Novator 2" vorgestellt. Die Hauptinnovation ist ein integriertes, ferngesteuertes Kampffahrzeugmodul aus ukrainischer Produktion, das mit modernen Ziel- und Anvisierungsgeräten ausgestattet ist. Die Präsentation der Neuheit stieß bei Militärexperten und Sicherheitsvertretern auf großes Interesse, da die Entwicklung darauf abzielt, die Feuerkraft und die Sicherheit von Besatzungen an vorderster Front drastisch zu erhöhen.

Technische Daten und Modulfähigkeiten

Das neue Kampfmodul ist mit einem bewährten 12,7-mm-Browning-Maschinengewehr bewaffnet, dessen Munitionsbestand 300 Schuss umfasst und eine 360-Grad-Drehung ermöglicht. Das Design des Turms ist so konzipiert, dass der Bediener die Waffe nachladen kann, ohne die geschützte Panzerhülle des Fahrzeugs zu verlassen. Für gezieltes Schießen zu jeder Tageszeit ist das System mit einem fortschrittlichen Wärmebildsystem Archer TSA 7/75 und einem hochauflösenden digitalen Zielfernrohr ATN X-SIGHT 5 5-25X ausgestattet.

Ergebnisse der Testfeldprüfungen

Während der Vorführversuche auf dem Testgelände zeigte das modernisierte Armeefahrzeug beeindruckende Ergebnisse hinsichtlich der Kampfeffizienz. Die Treffergenauigkeit auf Ziele in Entfernungen von 100 bis 1000 Metern erreichte 90%. Darüber hinaus bewältigte das Fahrzeug während der Tests erfolgreich das Schießen in der Bewegung auf Bodenziele und zeigte das Potenzial zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge.

Skalierungs- und Integrationsperspektiven

Nach Angaben von Vertretern der Zentralverwaltung für Innovationen der Streitkräfte der Ukraine hat das vorgestellte ferngesteuerte Modul bereits Forschungsprüfungen bestanden und befindet sich in der Endphase der offiziellen Kodifizierung. Ein wichtiger konstruktiver Vorteil der Entwicklung ist ihre Vielseitigkeit: Das Modul kann nicht nur auf dem Novator-Fahrgestell installiert, sondern auch an andere gängige Kampfplattformen wie M113-Kettenantriebspanzer und sowjetische BRDM-2 angepasst werden.