Die Vereinigten Staaten von Amerikan äußern große Besorgnis über Berichte eines möglichen Pesterregerausbruchs im russischen Irkutsk. Washington fordert die russischen Behörden offiziell auf, maximale Transparenz zu zeigen und der Weltgemeinschaft umfassende Informationen über die Situation bereitzustellen.

Washingtoner Erklärung in Reykjavik

Dieser Appell wurde während des Besuchs von US-Aussenminister Marco Rubio in Reykjavik geäussert. Laut Rubio ist Russland verpflichtet, detaillierte Informationen über den Vorfall mit dem potenziellen Ausbruch einer gefährlichen Krankheit zu teilen, während die USA die Lage genau beobachten.

Chronologie des Vorfalls in Irkutsk

Den Anstoß gab ein Vorfall am 25. September, bei dem Daria Schipilowa, eine Mitarbeiterin eines Pesterreger-Forschungsinstituts in Irkutsk, ein Röhrchen mit Lungenpest-Erregern zerbrach. Am 29. September wurde sie hospitalisiert und verstarb in der Nacht zum 2. Oktober. Danach wurden Quarantänemassnahmen verhängt.

Widersprüchliche Angaben

Zwischen den US-Aussagen und der offiziellen Haltung Russlands bestehen erhebliche Diskrepanzen. Während Washington auf der Bedrohung beharrt, behaupten russische Behörden, dass Testergebnisse negativ waren und keine Anzeichen einer Pestinfektion vorliegen.

Experteneinschätzung und Folgen

Internationale Experten betonen, dass Zwischenfälle mit gefährlichen Erregern absolute Transparenz und Kooperation erfordern, um weltweite Risiken zu minimieren.