Das Team des ukrainischen Weltmeisters Alexander Usik erwägt, seinen Abschiedskampf auf US-amerikanischem Boden auszutragen. Laut Sport RBC.UA unter Berufung auf World Boxing News ist Las Vegas der Hauptkandidat für die historische Konfrontation mit dem ehemaligen WBC-Champion Deontay Wilder.

Las Vegas und T-Mobile Arena – wahrscheinliche Arena

Als wahrscheinlichste Location für den großen Boxabend gilt die berühmte T-Mobile Arena. Dies habe, wie berichtet wird, der Manager des ukrainischen Boxers Serhij Lapin mitgeteilt. Gleichzeitig betonen Usiks Vertraute: Die Verhandlungen mit den Veranstaltern laufen noch, daher werden die endgültigen Details des Events noch abgestimmt und sind noch nicht festgelegt.

Zeitleiste der Verhandlungen und voraussichtliches Kampfdatum

Laut verfügbaren Informationen plant der 39-jährige Usik, den Kampf gegen den 40-jährigen ehemaligen WBC-Champion Wilder im März 2027 auszutragen. Es wird angemerkt, dass der erste Versuch, sich Ende des vergangenen Jahres auf eine Konfrontation zu einigen, nicht erfolgreich war, doch nun sind die Parteien zu einem aktiven Dialog zurückgekehrt. Der Kampf, der für den Ukrainer der letzte sein könnte, befindet sich somit in einer Phase aktiver, aber noch nicht abgeschlossener Verhandlungen.

Form beider Kämpfer vor dem möglichen Duell

Alexander Usik hat im Mai seine Kräfte erfolgreich in einem Kampf gegen den niederländischen Kickboxer Rico Verhoeven geprüft und den Gegner durch technischen K.o. besiegt. Dieser Sieg war für den Ukrainer der 25. im Profiring, davon 16 durch K.o. Deontay Wilder seinerseits kehrte im April auf die Siegesstraße zurück, als er den Briten Derek Chisora durch geteilte Entscheidung besiegte. In der Bilanz des amerikanischen K.o.-Spezialisten stehen 45 Siege (43 durch K.o.), 4 Niederlagen und ein Unentschieden.

Kontext: jüngste Aussagen und Karrierestatus

Zuvor wurde berichtet, dass Alexander Usik auf die sensationelle Niederlage Itumas reagierte und die wichtigste Lektion des Kampfes gegen Hrgovic nannte. Im Allgemeinen wirft die Debatte über einen möglichen Abschiedskampf in den USA die Frage auf, ob einer der am meisten titelgekrönten Boxer der Ukraine seine Karriere beendet. Wie das Team jedoch betont, hängen die endgültige Entscheidung und die Details vom Verlauf der laufenden Verhandlungen mit den Veranstaltern ab.