Der ukrainische Boxer Alexander Usyk, ehemaliger absoluter Weltmeister im ersten Schwergewicht, kommentierte die Reaktion der Fans auf seine Entscheidung, einen Abschiedskampf gegen den Amerikaner Deontay Wilder zu bestreiten. Viele Zuschauer äußerten ihre Enttäuschung und sind der Meinung, dass der Gegner nicht mehr zur Elite der Gewichtsklasse gehört, doch Usyk selbst stimmt dieser Einschätzung kategorisch nicht zu.

Achtung vor dem Gegner

In einem Interview mit dem Magazin All Out Fighting betonte der ukrainische Champion, dass er nicht für Ruhm boxt, sondern weil dies sein Leben ist. Er forderte auf, Wilders Erfahrung gebührend zu würdigen und nannte ihn einen Top-Kämpfer der letzten zehn Jahre sowie einen gefährlichen Gegner.

„Hör mal, dieser Kerl ist seit den letzten 10 Jahren ein Top-Kämpfer. Er ist Weltmeister. Das ist ein gefährlicher Typ. Ich boxe nicht für Ruhm. Es ist einfach mein Leben', so Usyk.

Das letzte Kapitel der Karriere

Laut Alexander soll der bevorstehende Kampf der letzte in seiner Profikarriere sein. Er gab zu, dass der Abschied vom Ring eine psychologisch schwierige Prüfung sein wird, mit der viele Athleten konfrontiert sind. Dennoch ist Usyk überzeugt, dass eine Ankündigung zum Karriereende endgültig sein wird.

„Das macht mir keine Angst, aber ich denke, mir werden die Kämpfe fehlen. Wenn ich das Karriereende ankündige... Vielleicht kehre ich zurück... Aber ich denke nicht. Wenn ich sage 'genug', dann ist es endgültig', fasste der Boxer zusammen.

Details zum bevorstehenden Kampf

Zur Erinnerung: Im Juni verzichtete Usyk auf die Titel der WBC, WBA und IBF, um sich auf die Auswahl des Gegners für seinen letzten Kampf zu konzentrieren. Laut dem Teammanager des Ukrainers, Sergei Lapin, wurde dieser zu Deontay Wilder. Der Kampf soll in den USA stattfinden, jedoch sind Datum und Ort noch nicht vereinbart.

Zuvor hatte Usyk auch dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump erklärt, worin sich Ukrainer von Russen unterscheiden, was in den Medien große Resonanz hervorrief.