Der Midirock ist längst ein modisches Basic, doch bei Länge und Schnitt schleichen sich schnell Fehler ein, die die Silhouette unvorteilhaft wirken lassen. Oft liegt das Problem nicht an der Figur, sondern an der Konstruktion des Kleidungsstücks.
Schnittfehler und der Doppelt-Verjüngungs-Effekt
Ein typischer Fehler ist der sogenannte Doppelt-Verjüngungs-Effekt: Der Stoff umschließt die breitesten Stellen der Hüfte eng und läuft nach unten hin wieder zusammen. Die Stylistin Olena Shevchenko empfiehlt stattdessen A-Linien-Röcke und im schrägen Lauf zugeschnittene Modelle.
Die Rolle von Länge, Schuhen und Bundhöhe
Es gibt keine universelle Midilänge, die jedem gleichermaßen steht. Eine Länge, die den schmalsten Teil des Beins (die Fessel) freigibt, wirkt am vorteilhaftesten. Hoher Bund und die passenden Schuhe runden das Bild ab.
Widersprüchliche Daten
Während die Mehrheit enge Midiröcke ablehnt, argumentieren manche Experten, dass dicke Strickmodelle mit geradem Schnitt die Silhouette optisch strecken können. Dennoch bleibt der schräge Schnitt laut vielen Stylisten die sicherste Wahl.