Die Pensionskasse der Ukraine (PFU) hat eine offizielle Erklärung zur Auswirkung einmaliger staatlicher Zahlungen auf die Berechnung der Grundsozialhilfe abgegeben. Es stellte sich heraus, dass die einmalige Zahlung zum Unabhängigkeitstag bei der Festlegung der Unterstützungshöhe für einkommensschwache Familien nicht berücksichtigt wird.
Diese Information klärt die Situation für viele Bürger, die befürchteten, dass der Erhalt zusätzlicher staatlicher Mittel automatisch ihre monatlichen Sozialleistungen senken könnte. Gemäß den vom Kabinett der Minister festgelegten Regeln verfälschen einmalige Zahlungen das Bild der tatsächlichen finanziellen Lage der Familie nicht.
Wie das Familieneinkommen berechnet wird
Die Höhe der Grundsozialhilfe wird als Differenz zwischen dem Existenzminimum und dem tatsächlichen Familieneinkommen bestimmt. Ein Schlüsselfaktor hierbei ist das durchschnittliche monatliche Gesamteinkommen aller Familienmitglieder. Dieser Indikator wird auf der Grundlage von Daten der drei Monate berechnet, die dem Monat vor dem Monat des Antrags auf Hilfe vorausgehen.
Die PFU betonte, dass regelmäßige Zahlungen in das durchschnittliche monatliche Gesamteinkommen einbezogen werden. Es gibt jedoch wichtige Ausnahmen, die Bürger davor schützen, Unterstützung aufgrund einmaliger Zahlungen zu verlieren.
Warum der Unabhängigkeitstag die Zahlungen nicht beeinflusst
Gemäß Punkt 21 der Kabinettsverordnung Nr. 371 vom 25. März 2025 werden Zahlungen, die innerhalb eines Kalenderjahres einmalig erhalten werden, nicht in die Berechnung des durchschnittlichen monatlichen Gesamteinkommens einbezogen. Genau unter diese Regel fällt auch die Zahlung zum Unabhängigkeitstag.
Folglich können Bürger, die Geld vom Staat zum Fest erhalten, sicher sein: Ihr Anspruch auf Grundsozialhilfe und deren Höhe bleiben unverändert. Diese Entscheidung ermöglicht es dem Staat, an Feiertagen gezielte Unterstützung zu leisten, ohne das System der bedarfsorientierten Hilfe für Bedürftige zu stören.
Zur Erinnerung: Der Gesetzentwurf zur Gewährung von Grundsozialhilfe in der Ukraine wurde Ende Mai 2026 im ersten Lesung im Verchowna Rada insgesamt unterstützt. Das Experimentierprojekt soll eine wichtige Unterstützung für einkommensschwache Familien darstellen und ihnen finanzielle Stabilität sichern.