Neuer Angriff auf die Oblast Donezk
Der 4. August wurde zu einem Tag neuer Tragödie für die Bewohner von Kramatorsk. Russische Besatzer griffen das Stadtzentrum mit Luftbomben an, was erhebliche Schäden an der Infrastruktur und Menschenleben verursachte. Nach den neuesten Angaben wurden bei dem Angriff 22 Personen verletzt.
Der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Donezk (OVA), Wadym Filaschkin, bestätigte, dass der Feind zwei Luftbomben abgeworfen hat, die Wohn- und Nichtwohngebäude beschädigt haben. Sofort trafen alle zuständigen Dienste am Ort des Geschehens ein, um die Folgen zu beseitigen und den Verletzten Hilfe zu leisten.
Zunahme der Zahl der Verletzten
Die Situation entwickelte sich rasch. Zunächst wurde von neun Verletzten berichtet, doch bis 14:22 Uhr stieg die Zahl der Opfer auf 22 Personen. Dies zeugt von der Schwere des Angriffs und dem Ausmaß der Zerstörung.
Filaschkin betonte, dass dies ein weiteres gezieltes Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung der Region sei. Er forderte alle, die sich noch in der Nähe der Frontlinie befinden, dringend zur Evakuierung auf, da ein Verbleib in der Oblast extrem gefährlich sei.
Evakuierung und Unterstützung
Die Behörden versprechen allen, die die gefährlichen Zonen verlassen möchten, Hilfe. Die Evakuierung wird kostenlos sein, und die lokale Verwaltung wird bei der Organisation der Reise, der Unterbringung und der Bereitstellung notwendiger Unterstützung helfen.
Zuvor berichtete RBK-Ukraine über andere Angriffe russischer Besatzer, darunter einen Raketenangriff auf einen belebten Ort in der Nähe von Odessa und die Bombardierung der Lager des Eisproduzenten „Lasunka“. Zudem wurde bekannt, wie die Luftabwehrkräfte die nächtliche Feindattacke am 4. August abwehrten.