Unter den Bedingungen der anhaltenden Mobilisierung in der Ukraine stößt das digitale Screening-System, das den Prozess der Beantragung von Aussetzungen vereinfachen sollte, auf technische Schwierigkeiten. Die automatische Verlängerung des privilegierten Status kann ausfallen, wenn in den staatlichen Registern veraltete Daten oder Fehler enthalten sind. Dies meldet RBC-Ukraine unter Berufung auf die Pressestelle des Verteidigungsministeriums.
Technische Störungen im System
Gegenwärtig umfasst die automatische Datenprüfung 22 Kategorien von Bürgern, die Anspruch auf eine Aussetzung haben. Zu dieser Liste gehören Menschen mit Behinderungen, Studierende, Lehrer und Eltern mit mehreren Kindern. Der Mechanismus funktioniert jedoch nur korrekt, wenn die Informationen in den Datenbanken aktuell sind. Wenn die Daten veraltet sind oder Fehler enthalten, wird der Status des Bürgers nicht automatisch aktualisiert, selbst wenn die Gründe für die Aussetzung weiterhin bestehen.
Wer am häufigsten auf Probleme stößt
Laut Angaben der Behörde sehen sich folgende Bürgerkategorien bei der automatischen Verlängerung am häufigsten mit Schwierigkeiten konfrontiert:
- Menschen mit Behinderungen, wenn die Daten im Register der Pensionskasse nicht aktualisiert wurden.
- Studierende, deren Studienstatus nicht rechtzeitig im System bestätigt wurde.
- Eltern mit mehreren Kindern, deren Kinderzahl sich geändert hat.
- Lehrer und andere Kategorien, deren Informationen in den Registern einer Verifizierung bedürfen.
Was tun, wenn die Aussetzung nicht verlängert wurde
Wehrpflichtigen wird dringend empfohlen, die Richtigkeit der Schreibweise von Namen und Vornamen sowie der Identifikationscodes in den staatlichen Systemen zu überprüfen. Besonderes Augenmerk sollte auf das Vorhandensein aktueller Informationen über Behinderungen in den Registern der Pensionskasse der Ukraine gelegt werden.
Es ist wichtig zu verstehen: Wenn die automatische Verlängerung über die App „Reserve+' oder über das ZNAZ (Zentrum für öffentliche Dienste) nicht erfolgt ist, bedeutet dies nicht, dass die Person ihr Recht auf Aussetzung verloren hat. Um das Problem zu lösen, müssen zwei Schritte unternommen werden:
- Die Daten in den entsprechenden staatlichen Registern überprüfen und korrigieren.
- Sich an das TCC und SP (Einberufungs- und Registrierungsbüro) wenden, um den Status manuell zu bestätigen, und die erforderlichen Dokumente vorzulegen.
Änderungen im Verfahren zur Einreichung von Anträgen
Das Verteidigungsministerium hat besonders betont, dass Bürger gemäß den geltenden Regeln Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aussetzungen nicht mehr in traditioneller Papierform beim TCC und SP einreichen. Das gesamte Verfahren muss über digitale Kanäle abgewickelt werden. Im Falle von Störungen im Automatisierungssystem bleibt der persönliche Besuch beim Wehrpflichtigenamt jedoch der einzige Weg, um Gerechtigkeit wiederherzustellen und die eigenen Rechte zu bestätigen.
Zuvor hatte das Verteidigungsministerium die Unterschiede zwischen Aussetzungen und der Einberufungsfreiheit (Bronschirowanie) erläutert, jedoch bleiben die technischen Nuancen der Registrierungssysteme der Schlüsselfaktor, der die Verfügbarkeit von Vergünstigungen für die Bürger beeinflusst.