Der Herbst 2026 bringt im Damenkleiderschrank eine deutliche Rückkehr zu strukturierten und femininen Silhouetten. Laut dem Projekt Styler (RBC-Ukraine), das auf ein Video der Fashion-Bloggerin julia_stylelover auf Instagram verweist, wird der Blazer zum unverzichtbaren Bestandteil der Herbstlooks. Die Designer empfehlen, auf neue Silhouetten, Details und aktuelle Tragevarianten zu achten; die Hauptlinie der Saison ist laut Experten der Verzicht auf übertriebenes Oversize zugunsten von Modellen, die die Figur betonen.
Peplum und kurze Schnitte: das Erbe von Dior und Chanel
Eine der interessantesten Neuheiten der Saison ist der Blazer mit Peplum (Rüschenbesatz an der Taille). Dieses Modell betont die Taille, formt eine feminine Silhouette und wirkt zugleich frisch und ungewöhnlich. Besonders aktuell wurden solche Blazer nach den Shows von Dior. Stylisten empfehlen, sie zu geraden Hosen, Jeans oder einem langen Rock zu tragen – eine gute Option für alle, die dem basalen Herbstkleiderschrank ein Teil hinzufügen möchten, das sofort Aufmerksamkeit erregt. Parallel bleibt der kurze Blazer relevant: Der Trend, der zuvor auf den Shows von Chanel aktiv präsentiert wurde, funktioniert auch im Herbst 2026 weiter. Solche Modelle sehen besonders gut zu High-Waist-Hosen oder -Jeans sowie zu Röcken aus. Wer bereits einen kurzen Blazer im Schrank hat, sollte ihn keinesfalls beiseitelegen.
Akzentuierte Schultern und grafischer Schnitt
Ein weiterer auffälliger Herbsttrend sind Blazer mit einer markanten Schulterlinie und Schulterpads. Sie können sogar eine leicht spitze Form haben, wodurch die Silhouette grafischer und ausdrucksstärker wird. In dieser Saison ist ein solcher Schnitt vor dem Hintergrund der Rückkehr zu feminineren, taillierten Silhouetten besonders passend. Übertriebenes Oversize tritt allmählich in den Hintergrund, und an seine Stelle treten Modelle, die die Figur betonen. Zu den aktuellen Varianten zählen auch sehr kurze Blazer in taillierter Form: Sie sitzen eng an der Figur und haben enge Ärmel, sodass der Look etwas retro anmuten kann. Allerdings hat ein solcher Schnitt einen praktischen Nachteil – darunter lässt sich schwer ein Hemd, ein Langarmshirt oder ein Rollkragenpullover tragen. Daher sollte man vor dem Kauf nicht nur über das Aussehen, sondern auch darüber nachdenken, mit welchen Kleidungsstücken man ihn kombinieren kann.
Verlängerte Modelle und Lederblazer: worauf man achten sollte
Ein verlängerter Blazer kann ein sehr wirkungsvoller Bestandteil des Herbstlooks sein, man sollte jedoch aufmerksam damit umgehen. Eine falsch gewählte Länge kann die Proportionen der Figur optisch verändern. Dies betrifft vor allem nicht sehr große und sehr schlanke Frauen: Ein zu langes Modell kann die Körpergröße optisch „abschneiden“. Daher sollte man vor dem Kauf nicht nur die Trends beachten, sondern auch bewerten, wie ein konkreter Blazer an einem sitzt. Lederblazer hingegen verlieren nicht an Aktualität. Im Herbst kann man sie in verschiedenen Varianten tragen – von klassischen Modellen bis hin zu gealterten, strukturierten und farbigen. Wer bereits einen Lederblazer im Schrank hat, muss ihn definitiv nicht verstecken: Er fügt sich leicht in den Herbstkleiderschrank ein und kann eine leichte Jacke oder einen klassischen Blazer ersetzen.
Was aus der Mode kommt: Husaren-Stil und Tipps zur Schrankerneuerung
Anders sieht es bei Blazern im markanten Husaren-Stil aus, die in der vergangenen Saison besonders beliebt waren. Ihre Aktualität schwindet allmählich, daher rät die Stylistin davon ab, ein solches Modell gezielt für den Herbst 2026 zu kaufen. Wenn man bereits einen solchen Blazer im Schrank hat, muss man ihn nicht wegwerfen – er kann getragen werden. Wer jedoch plant, den Kleiderschrank zu erneuern, sollte lieber auf modernere Silhouetten achten. Das Hauptprinzip, das die Experten betonen, ist einfach: Man sollte ein Kleidungsstück nicht nur deshalb kaufen, weil es auf den Laufstegen erschienen ist. Der beste Trend ist der, der genau in Ihrem Kleiderschrank gut funktioniert und zu Ihrem Figurtyp, Ihrem Lebensstil und Ihren vorhandenen Basisteilen passt.