Natalja Denisenko hat offen über die Folgen ihrer Scheidung vom Schauspieler Andrej Fedintschik gesprochen und darüber, warum sie seine öffentlichen Beleidigungen bis heute nicht verziehen hat. In einem Interview mit Slawa Demin, auf das das Unterhaltungsprojekt Styler (styler.rbc.ua) unter Berufung auf das Gespräch mit der Starin verweist, gestand die Schauspielerin, dass nach der Trennung ein starker Groll bei ihr zurückgeblieben sei, der auch mit der Zeit nicht nachgelassen habe. Ihrer Aussage nach seien der Auslöser öffentliche Kommentare ihres Ex-Mannes in den sozialen Netzwerken gewesen, in denen er, wie sie behauptet, beleidigende Dinge geschrieben und sie in Dingen beschuldigt habe, die nicht der Wahrheit entsprachen.

„Öffentlich beleidigt – entschuldige dich öffentlich“

Entscheidend für Denisenko war die Diskrepanz zwischen der Form der Beleidigung und der Form der Entschuldigung. Die Schauspielerin merkte an, dass Fedintschik im Moment, als er die harten Kommentare absetzte, in einem berauschten Zustand war. Später, als er nüchtern war, entschuldigte er sich bei ihr in persönlichen Nachrichten. Die Schauspielerin hat diese Entschuldigung jedoch nicht angenommen. „Mein größter Groll besteht darin, dass ich bis heute auf seine öffentliche Entschuldigung gewartet habe, obwohl er mich öffentlich beleidigt hat“, teilte sie mit. Für sie sei es ein Prinzip, dass die Beleidigungen öffentlich waren, die Entschuldigungen aber privat, daher habe sie von ihrem Ex-Mann ein öffentliches Eingeständnis seines Fehlers erwartet.

Ein Groll, der nicht nachlässt

Besonders schmerzhaft sei für Denisenko gewesen, dass das, was Fedintschik gesagt hatte, nicht der Realität entsprochen habe. Gerade die Kombination aus dem öffentlichen Charakter der Aussagen und ihrer, wie sie es sieht, Unwahrhaftigkeit habe die Situation für die Schauspielerin am schwersten gemacht. Sie betonte, dass sie das Thema nicht „auswalzen“ wolle, aber anerkannte, dass der Groll bei ihr bestehen bleibe.

Wie sie sich jetzt verständigen

Trotz der schwierigen Vergangenheit haben die ehemaligen Eheleute den Kontakt allmählich wieder hergestellt. Denisenko versucht, den persönlichen Kontakt zu Fedintschik zu minimieren, aber sie kommunizieren weiter wegen ihres gemeinsamen Sohnes Andrej. „Jetzt verstehen wir uns schon besser. Jetzt ist Andrej ein guter Vater und tut alles, was er kann“, merkt die Schauspielerin an. Ihrer Aussage nach erfülle der Ex-Mann seine elterlichen Pflichten gut, und ihre Kommunikation betreffe heutzutage vor allem Fragen der Kindererziehung.

Herbstlicher Ausbruch in den sozialen Netzwerken

Zur Erinnerung: Im Herbst 2025 tauchten unter Nataljas Beiträgen in Instagram Kommentare ihres Ex-Mannes auf. Damals äußerte sich Fedintschik offen über die Schauspielerin und ihren neuen Partner, wobei er harte Formulierungen und insbesondere den Ausdruck „verdammt in der Hölle“ verwendete. Später wurden diese Kommentare ausgeblendet – vermutlich von Natalja selbst oder von Andrej gelöscht. Auf die Frage nach den beleidigenden Kommentaren reagierte Denisenko zurückhaltend: „Das alles tut sehr weh. Und ich verstehe ihn als Menschen, manchmal überkommt es ihn, es ist auch für ihn schwer. Und mir ist es auch schwer damit“.

Widersprüchliche Angaben

Die Version der Schauspielerin über die Ursachen des Konflikts stimmt nicht mit dem überein, wie die Situation zuvor von Fedintschik selbst beschrieben wurde. In Veröffentlichungen, die sich seinen Worten über die Scheidung widmeten, verknüpfte er seine harten Aussagen mit dem Moment, als er von Denisenkos Untreue erfuhr, und beschrieb diese Zeit als eine, in der er „Familie und Gesundheit verloren“ habe, und in der er die ehemalige Ehefrau „mit den letzten Worten beleidigt“ habe. Somit behauptet einerseits Denisenko, dass er im Moment der Beleidigungen in einem berauschten Zustand war und Unwahrhaftiges schrieb, andererseits stellt Fedintschik seine Worte als Reaktion auf die Aufdeckung der Untreue dar. Beide Seiten geben gegensätzliche Interpretationen desselben Ereignisses ab, und die öffentliche Versöhnung, auf die die Schauspierin laut ihren Worten wartet, ist zum Zeitpunkt ihres Interviews nicht erfolgt.