Das Unternehmen Google entwickelt seinen KI-Agenten Gemini Spark weiter, der vor einigen Monaten eingeführt wurde. In der Zwischenzeit erhielt der Service eine Reihe von Updates, wobei das letzte besonders bedeutsam ist: Der Agent verfügt nun über neue Funktionen und seine Arbeitsgeschwindigkeit wurde erheblich gesteigert.

Integration in das Google-Ökosystem

Die wichtigste Neuerung betrifft die Interaktion mit den Anwendungen von Google Workspace. Gemini Spark kommuniziert nicht nur mit dem Nutzer, sondern arbeitet nun aktiv mit Dokumenten zusammen. Der Agent kann Dateien in „Google Docs' öffnen und bearbeiten sowie Kommentare in „Tabellen' und „Präsentationen' lesen.

Wichtig ist, dass der Zugriff auf Daten nicht auf persönliche Dateien beschränkt ist. Der KI-Agent kann auch mit gemeinsam genutzten Dokumenten arbeiten, was die Nutzungsszenarien erheblich erweitert. Bisher konzentrierte sich die Funktionalität des Agents auf die Planung von Meetings, die Erstellung von Gesprächszusammenfassungen und andere organisatorische Aufgaben. Die erweiterte Unterstützung für Workspace macht das Werkzeug universeller und nützlicher für die tägliche Arbeit.

Steigerung der Leistungsfähigkeit

Neben den funktionalen Verbesserungen hat Google auch an der Geschwindigkeit der Algorithmen gearbeitet. Die Entwickler geben an, dass der KI-Agent nun 50 % schneller arbeitet, was für den Nutzer spürbar sein sollte. Das erreichte Ergebnis hängt mit einer neuen Architektur zur Datenverarbeitung zusammen: Die Anwendung kann nun Informationen aus mehreren Quellen parallel verarbeiten. Dies ermöglicht es Gemini Spark, komplexe Aufgaben viel schneller zu lösen.

Verfügbarkeit und Einschränkungen

Derzeit steht der erweiterte Funktionsumfang von Gemini Spark Abonnenten des Google AI Ultra-Tarifs zur Verfügung. Das Unternehmen empfiehlt Abonnenten des AI Pro-Tarifs, die Updates des Services im Auge zu behalten, da die Zielgruppe mit Zugang zu den neuen Funktionen in naher Zukunft erweitert werden könnte.

Die neuen Funktionen wurden bereits in fast allen Regionen eingeführt, in denen der Service verfügbar ist. Es bestehen jedoch geografische Einschränkungen: Der Agent funktioniert nicht in den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie in Nigeria, der Schweiz und Großbritannien.