Yulia Lyushneva, Redakteurin des Unterhaltungsprojekts Styler (RBC-Ukraine), hat ein exklusives Rezept für ein Abendessen zu zweit geteilt, bei dem Orangensaft doppelt zum Einsatz kommt: sowohl im Kürbispüree als auch in der Honigglasur für das Fleisch. Das Gericht beansprucht insgesamt etwa 50 Zubereitungsminuten inklusive Marinierzeit, wobei der Kürbis parallel zum Hähnchen zubereitet werden kann. Die finale Präsentation: warmes Kürbispüree als „Kissen“, darauf gebackenes Oberschenkelfilet, bestreut mit geriebenem Parmesan und Kürbiskernen.

Marinade und Fleischvorbereitung

Die Geschmacksbasis des Fleisches wird während der Marinierphase gelegt. In einer Schüssel werden Olivenöl, Zitronensaft, Paprika und etwas Salz verrührt, diese Mischung wird auf die Oberschenkelfilets aufgerieben, abgedeckt und 10–20 Minuten im Kühlschrank ruhen gelassen. Ein wichtiger Nuance, auf die die Autorin hinweist, ist die maßvolle Verwendung von Salz, da die Glasur zusätzlich Sojasauce enthält, die von Natur aus salzig ist, und zu viel Salz am Anfang das Gericht versalzen machen kann.

Kürbispüree ohne überschüssige Feuchtigkeit

Der Kürbis wird in gleich große Stücke geschnitten, mit Wasser übergossen und weich gekocht — grob gesagt etwa 10 Minuten, bis er sich leicht mit einer Gabel ein stechen lässt. Danach wird das Wasser abgegossen und die verbleibende Feuchtigkeit verdampfen gelassen, damit das Püree nicht wässrig wird. Zum warmen Kürbis werden nach und nach Sahne und Orangensaft gegeben, wonach die Masse mit einem Mixer zu einer glatten Konsistenz püriert und nach Geschmack gesalzt wird. Genau in diesem Moment kommt der Saft zum zweiten Mal ins Spiel, indem er den Kürbisgeschmack abmildert und verfeinert.

Backen und Honig-Orangen-Glasur

Die marinierten Filets werden in einer Schicht in den Korb des Multikokers gelegt, wobei zwischen den Stücken ein kleiner Abstand gelassen wird, und bei 180 Grad etwa 15 Minuten gebacken. Während das Fleisch gart, werden in einem kleinen Topf Orangensaft, Honig und Sojasauce vermischt, zum leichten Kochen gebracht und bei kleiner Hitze unter Rühren eingekocht, bis die Glasur andickt und den Löffel überzieht. Die Glasur wird vom Herd genommen und leicht abkühlen gelassen, damit sie sich leichter mit einem Pinsel dünn auftragen lässt.

Der letzte Schliff und Garpreiskontrolle

Das Hähnchen wird mit einem Kochpinsel mit der Glasur bestrichen und bei gleicher Temperatur nochmals 5 Minuten in den Multikoker gegeben, wobei darauf zu achten ist, dass der Honigüberzug nicht anbrennt. Die Garstufe wird mit einem Küchenthermometer überprüft: Gemäß den Empfehlungen von FoodSafety.gov muss die Kerntemperatur im Hähnchen mindestens 74 Grad erreichen, gemessen im dicksten Teil des Filets. Das fertige Fleisch wird auf das Kürbispüree gelegt, auf zwei Teller verteilt und mit geriebenem Parmesan und Kürbiskernen bestreut.

Wichtig für Allergiker

Das Rezept enthält Milchprodukte und Soja. Sojasauce kann zudem Weizen (Gluten) enthalten, weshalb die Autorin empfiehlt, die Zutatenliste auf der Verpackung vor dem Kochen zu überprüfen. Die Backzeit kann je nach Dicke der Stücke und Gerätemodell variieren, weshalb nicht nur die Zeit, sondern auch die Kerntemperatur im Fleisch als Orientierung dient.