Der charakteristisch süßliche Ketchup aus dem Fast Food lässt sich durchaus in der heimischen Küche nachkochen. Laut Styler (ein Projekt von RBC-Ukraine) sind dafür keine seltenen Zutaten nötig: Die Basis des Rezepts ist einfach, und alle Zutaten findet man leicht im gewöhnlichen Supermarkt. Der Artikel stützt sich auf die Tipps der Foodbloggerin mamanata.food aus Instagram sowie auf den Ansatz des amerikanischen Chefkochs Billy Parisi, der seine eigene Version der hausgemachten Soße teilt.
Basis und Schlüsselzutaten
Das große Geheimnis der Süße, die dem Fast-Food-Ketchup eigen ist, liegt in der großen Menge Zucker. Als Basis dient Tomatensaft oder pürierte Tomaten, die in einen großen Topf umgefüllt und auf mittlerer Hitze aufgekocht werden. Nach dem Aufkochen wird die Hitze reduziert und die Masse unter gelegentlichem Rühren gekocht. Anschließend werden Zucker, Salz und schwarzer Pfeffer zugegeben, gründlich umgerührt, bis der Zucker sich aufgelöst und die Gewürze gleichmäßig verteilt sind, woraufhin Essig hinzugegeben wird – dessen Menge nach Geschmack reguliert wird, um das Gleichgewicht zwischen Süße und Säure herzustellen.
Zubereitungstechnik nach mamanata.food
Wenn die Tomatenmasse etwas eingekocht ist, wird die Bindemittel-Zubereitung vorgenommen: Stärke wird in etwas kaltem Wasser zu einer glatten Mischung angerührt und in einem dünnen Strahl in die heiße Soße gegeben, dabei ständig umrühren. Der Ketchup wird noch einige Minuten lang gekocht, bis er die gewünschte Dickflüssigkeit erreicht, dann abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt. Gerade die Stärke ist in dieser Version für die dichte, „Fast-Food“-Textur der Soße verantwortlich.
Der Ansatz des Chefkochs Billy Parisi
Der amerikanische Chefkoch Billy Parisi schlägt einen anderen Weg vor. Er rät, Zwiebeln und Knoblauch nicht zu karamellisieren, sondern nur zu weichkochen, woraufhin Tomatenmark, Tomatenpüree, Essig, Zucker und Gewürze hinzugegeben werden. Die Soße selbst empfiehlt er 40–45 Minuten auf niedriger Hitze zu kochen und anschließend durch ein feines Sieb zu passieren – nach seiner Expertise verleiht gerade dieser Schritt dem Ketchup eine glatte, homogene Konsistenz ohne stärkebasierte Verdickung.
Widersprüchliche Angaben
Die beiden vorgestellten Versionen unterscheiden sich deutlich in Technik und Zeitrahmen, was bei der Nachbildung des Rezepts zu berücksichtigen ist. Die Foodbloggerin mamanata.food setzt auf Stärke als Bindemittel und ein relativ kurzes Nachkochen nach deren Zugabe, während Billy Parisi auf Stärke verzichtet und sich auf das langsame Schmoren auf niedriger Hitze über 40–45 Minuten sowie das anschließende Passieren durch ein Sieb verlässt. Auch im Rezept von Parisi kommen ausdrücklich Zwiebeln und Knoblauch (weichgekocht, nicht karamellisiert) vor, die in der Basisversion der Foodbloggerin nicht erwähnt werden. Beide Ansätze sind legitim: Die Wahl zwischen ihnen hängt von der gewünschten Textur ab – dicker und „fester“ (Stärke) oder glatter und passierter (Sieb).
Der fertige hausgemachte Ketchup wird in beiden Versionen abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt. Der Artikel hat einen unterhaltenden, lifestyle-orientierten Charakter und wurde vom Projekt Styler (RBC-Ukraine) veröffentlicht; die Illustration zum Artikel wurde von künstlicher Intelligenz generiert und ist keine Fotografie eines echten Gerichts.