Korpskommandeur „Charta“ Igor Obolensky hat den Versuch eines Attentats auf sein Leben kommentiert und ihn als direkten Beweis für die Effektivität der ukrainischen Streitkräfte bezeichnet. Nach seinen Worten zeigt der Einsatz terroristischer Methoden durch russische Geheimdienste, dass der Kreml nicht in der Lage ist, seine politischen Ziele auf dem Schlachtfeld zu erreichen.

Terror als Zeichen der Verzweiflung

In einem Gespräch mit Journalisten von RBK-Ukraine betonte Obolensky, dass der heutige Attentatsversuch lediglich die Richtigkeit der gewählten Strategie bestätigt. „Wir machen alles richtig und vernichten den Feind effektiv auf dem Schlachtfeld“, erklärte der Kommandeur. Er fügte hinzu, dass solche Aktionen ein Zeichen der Angst des Gegners seien und dass Vergeltung vonseiten der Ukraine ihn noch mehr fürchten lassen werde.

Operative Arbeit der Strafverfolgungsbehörden

Der Versuch, den Kommandeur zu beseitigen, geschah am 31. Juli. Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte, haben die Strafverfolgungsbehörden den Täter und seinen Komplizen schnell festgenommen. Der Staatsoberhaupt betonte, dass Russland für solche Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden wird.

Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Festgenommene ein Rentner aus Charkiw war. Russische Geheimdienste hatten ihn angeworben, indem sie sich als Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ausgaben.

Unterstützung durch die Staatsführung

Igor Obolensky dankte allen für ihre Aufmerksamkeit und Fürsorge und drückte Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich seine Dankbarkeit für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit aus. Seine Worte waren nicht nur eine Reaktion auf den Attentatsversuch, sondern auch eine öffentliche Erklärung zur Standhaftigkeit des ukrainischen Kommandos angesichts feindlicher Handlungen.